Am 19.6. wurde das GKB durch Nadia Schiffer, vom Kommunalen Integrationszentrum in das Netzwerk der Courageschulen aufgenommen. Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es damit derzeit 34 Courage Schulen.

Der kommissarische Schulleiter Burkhardt Heinemann verdeutlichte in seiner Rede, dass es nicht darum geht eine Plakette zu bekommen, sondern darum damit ein Bewusstsein zu schaffen und sich auf den Weg zu machen. „Die Aufnahme in das Netzwerk der Courageschulen und damit „Schule ohne Rassismus“ zu sein ist eine Zielformulierung und wir wollen alles dafür tun, dass Rassismus an unserer Schule keinen Platz hat.“ so B.Heinemann.

Die Schüler:innenvertretung, die die Aufnahme in das Netzwerk unter dem Damligen Schüler:innensprecher Jendrik Karl anregte, forderte die Schülerschaft auf aktiv mitzuwirken.

„Wir wollen eine Athmosphäre, die niemandem benachteiligt. Jeder verdient Respekt. Lasst uns Barrieren abbauen. Sprache soll wahrhaft und notwendig sein. Werdet aktiv. Lasst uns denjenigen helfen die Hilfe brauchen. Wenn wir gemeinsam handeln können wir eine Zukunft gestalten“, so Mike Stein.

Zum Nachdenken regte ein Sketch unserer Schülerin Francesca Pisten an, der eine  Diskriminierung bei der Wohnungssuche zeigte.

Das musikalische Rahmenprogramm gestaltete unsere Patin Daria Assmus, die gemeinsam mit Jendrik Karl ein Lied performte, dass die beiden extra für die Aufnahme in das Netzwerk der Courageschulen geschrieben hatte.„Die Schule und Welt brauchen Euch“ so Assmus in ihrer Ansprache.

Die Verbindungslehrerin Sarah Mc Nelis ermutigte die Schülerschaft zum Schluß: „Holt Euch Hilfe wenn ihr diskriminiert werdet. Helft wenn ihr Diskriminierung bemerkt. Macht mit bei unseren Projekten! So übernehmen wir Verantwortung, setzen uns gegen Diskriminierung ein und sorgen für ein vielfältiges Schulklima!“


Zur Anbahnung einer Schulpartnerschaft zwischen dem GKB und der französischen Schule St Yves-Sacré Coeur La Salle in Saint-Brieuc, im Norden der Bretagne, fand vom 31.05.-02.06.2023 ein Besuch französischer Kolleg*innen am GKB statt. Zu Gast waren neben dem KFZ-Lehrer Frederic Baraud auch Eric Lamy, der zur erweiterten Schulleitung der französischen Schule gehört sowie die Deutschlehrerin Beate Guertler.

Ein erster Kontakt zwischen den beiden Schulen ist bereits im November 2022 im Ramen eines Europäischen Kontaktseminars in der Bretagne durch Herrn Pehle mit Frederic Baraud, dem KFZ-Lehrer aus Saint-Brieuc, entstanden.

Neben einem kulturellem Programm konnten die Gäste unser Berufskolleg und den KFZ-Betrieb Kossmalla besichtigen.

Unterstützend wirkte Heloise Dumond von der Handwerkskammer Köln an den Planungen mit. Ein herzlicher Dank dafür!

Schon für das kommende Schuljahr ist ein zweiwöchiger erster Austausch unserer KFZ-Schüler*innen aus dem zweiten Ausbildungsjahr mit denen aus Saint-Brieuc in Planung. Dieser wird über das Erasmus+ Förderprogramm finanziert.

F. Pehle


Am 16.6. erhielten 14 Absolventinnen und Absolventen des beruflichen Gymnasiums Gesundheit im Rahmen einer liebevoll gestalteten Abschlussfeier ihre Zeugnisse.

Die stellvertretende Landrätin Frau Notburga Kunert hob in ihrer Ansprache hervor, dass die  Absolventinnen und Absolventen durch den Besuch des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit gute Chancen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt haben, da sie durch den Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife sowohl für ein Studium aber auch für eine Ausbildung bestens qualifiziert sind.

Dr. Geisinger, die Bereichsleiterin des beruflichen Gymnasiums bedankte sich dafür, dass sich die Schülerin für das berufliche Gymnasium Gesundheit entschieden haben, denn so Geisinger: „Gesundheit betrifft uns alle und sollte nach meiner Meinung in jedem Lehrplan Einzug halten. Gesundheit ist ein kostbares Gut, das allzu oft als selbstverständlich angesehen wird.“

Als Jahrgangsbeste mit einem Durchschnitt von 1,3 wurden Juliane Euchenhofer und Marie Volkmann von den Klassenlehrerinnen Claudia Nohe van Well und Katharina Terbach besonders geehrt, die die Klasse in der vergangenen drei Jahren auf dem Weg zum Abitur begleitet und unterstützt haben.

Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich und wünschen Ihnen alles erdenklich Gute für Ihre berufliche und private Zukunft!

 

 


Alle jungen Menschen, die in Deutschland leben und im Jahr 2005 geboren wurde, also im Kalenderjahr 2023 ihren 18. Geburtstag feiern, können sich für den KulturPass registrieren.

Sie erhalten ein Budget von 200 Euro, das sie auf einer digitalen Plattform einlösen können. Diese steht seit dem 14.6. als App zum Download bereit.

Ob Konzert-, Kino- oder Museumstickets, Bücher, Platten oder Musikinstrumente – man hat die freie Wahl, wie man sein Budget einsetzt. Alle wichtigen Informationen zur Registrierung findet man auf der KulturPass-Webseite: https://www.kulturpass.de/jugendliche

Der KulturPass soll es jetzt leichter machen, die Kulturszene vor Ort näher kennenzulernen. Junge Menschen sollen dadurch für die Vielfalt der Kultur in Deutschland begeistert werden.

A. Schwanke


Am Mittwoch, den 14. Juni haben die Schüler*innen der Gye19 Ihren Berufsabschluss als staatlich anerkannte*r Erzieher*innen gefeiert. Wir Lehrkräfte gratulieren sehr herzlich zu diesem Erfolg!

Es war ein langer und herausfordernder Weg und nachdem im letzten Jahr erfolgreich die Abiturprüfungen absolviert wurden, konnten sich an diesem Tag alle über die erfolgreich abgelegten Berufsabschlussprüfungen freuen. Innerhalb von 12 Monaten haben diese Schüler*innen demnach zwei Abschlüsse erreicht und sind mit dieser Doppelqualifikation sehr gut aufgestellt.

Es war eine humorvolle Feier – klein und fein, mit Tränen der Rührung und Freude bei allen Beteiligten. Neben Eltern, Freunden und natürlich Lehrkräften waren außergewöhnlich viele ehemalige Schüler*innen dieses Jahrgangs als Gäste anwesend – was für eine schöne Geste. Das persönliche Programm inklusive Diashow mit den best offs der letzten 4 Jahre, einem digitalen Klassenquiz, einem Schülerranking (es gab Plätze in diversen Kategorien zu ergattern, wie z.B. wer kam am häufigsten zu spät, wer war der Klassenclown oder wer war der Klassenstreber) sowie einer musikalischen Untermalung durch eine Schülerin aus der Gye22 hat diese Feier zu etwas Besonderem gemacht.                                     N.Ender


Eine „Hep’i Hour“ gab es gestern im wahrsten Sinne des Wortes: Die 12 Absolventinnen und Absolventen der HEP 20 erhielten feierlich ihre Urkunden und dürfen sich nun, nachdem sie ihr Anerkennungsjahr mit dem erfolgreichen Ablegen ihrer Kolloquien abgeschlossen haben, offiziell Heilerziehungspflegerinnen bzw. Heilerziehungspfleger mit dem Zusatz „Bachelor professional im Sozialwesen“ nennen. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesen tollen Leistungen. 

Ebenfalls verabschiedet wurden die Studierenden der HEP 21, die alle in den letzten Wochen erfolgreich ihre Examensprüfungen bestanden haben und schon bald in ihr Berufsanerkennungsjahr starten.

Auch Ihnen herzlichen Glückwunsch zu Ihren Erfolgen!

Die Studierenden der HEP 22 haben sich mächtig ins Zeug gelegt und für ihre Vorgänger eine sowohl festliche, aber auch gleichzeitig sehr fröhliche und gesellige Abschiedsfeier gestaltet, die auch kulinarisch keine Wünsche offen ließ – vielen Dank dafür!

Als Programmpunkte gab es neben den Grußworten unseres kommissarischen Schulleiters Herrn Burkhardt Heinemann, sowie der Bereichsleiterin Frau Romana Abram auch noch ein Theaterstück der Schülerin Francesca Pistone aus der HS22A mit dem Titel“ das letzte Zeugnis“, ein Quizz, bei dem auch einmal das Wissen der Lehrerinnen und Lehrer abgeprüft wurde sowie ein „Doppelgängersuchspiel“, bei dem der ein oder andere Lehrende plötzlich mit Flip, dem Grashüpfer aus der Biene Maja, einem Alpaka oder auch mit Albert Einstein und seiner beeindruckenden Haarpracht verglichen wurden. Es wurden Tränen gelacht – „Hep’i hour“ eben!!                                                                                                          C.Henschel


Für den Kunstwettbewerb am GKB zum Thema „Was mich bewegt“ sind zahlreiche Werke eingereicht worden.

Ab sofort bis zu den Sommerferien besteht die Möglichkeit, die Ausstellung im „Kunstkeller“ K02 zu besuchen (zwei Stockwerke unter dem Lehrerzimmer).

Das Thema „Was mich bewegt“ war bewusst offengehalten und soll letztlich die inneren Befindlichkeiten des letzten Krisen-Winters dokumentieren. Die Kunstwerke zeigen auf individuelle Weise Ängste und negative Stimmungen, aber auch helle Farben voller Optimismus. Ein herzlicher Dank allen, die sich beteiligt haben!

D. Mock & A. Schwanke


Im Rahmen unseres ERASMUS Projekts „Equity“ wurden von den jeweiligen europäischen Partnern und auch von uns, Spiele und Methoden zum Erlernen der jeweiligen Landessprache entwickelt. Diese wurden  nun von den beteiligten Lehrkräften Julia Sieber und Egmond Eich im Unterricht getestet.

Im Werkstattunterricht der IFK 22a erprobten die Schülerinnen und Schüler die denomination tools Methode, die ursprünglich von den finnischen Partner*innen entwickelt wurde. Bei den Schülerinnen und Schülern kam die Benennung der einzelnen Werkzeuge gut an und sie konnten die Begriffe nach kurzer Zeit zuordnen. Erstaunlicherweise waren einigen die deutschen Begriffe bekannt, die Benennung in ihrer Heimatsprache aber erst nach Informationen aus dem Internet verständlich, denn sie waren bisher noch nie mit solchen Werkzeugen in Kontakt gekommen. Der Test zeigte, dass sich diese Methode gut eignet, um Fachbegriffe zu vermitteln.

Die finnischen Partner haben als weitere Idee das Prinzip des TABU Spiels zum Deutschlernen abgewandelt. Je nach Wort wurden dann ein, zwei oder drei Wörter „kleiner und normal“ unter das fettgedruckte Wort geschrieben, die dann zur Erklärung des Wortes nicht benutzt werden durften. Bei manchen schwierigen Wörtern wurde kein Wort „tabuisiert“. Den Schülern und Schülerinnen hat das Spiel, nach anfänglichem Zögern, sehr gut gefallen. Sie trauten sich zu Beginn nicht offen und frei zu sprechen. Das legte sich aber im Spielverlauf und sie zeigten viel Einsatz. Mittlerweile werden die vorhandenen Karten mit neuen Karten zu neuem oder auch ganz altem Wortschatz ergänzt. Das Spiel macht Spaß, als Einstieg in die Stunde oder auch als Abschluss.

Die Erfahrungsberichte zeigen, dass unsere Teilnahme an den Erasmus Plus Projekten den Unterrichtsalltag bereichern können.

Ein herzlicher Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die sich so engagiert an den Projekten beteiligen.


Am Mittwoch, den 31. Mai 2023, fand der „Kerschensteiner Dialog“ statt zum Thema: „Wie werden wir an Rhein und Sieg in der Bundespolitik vertreten?“

Zu Gast war dieses Mal Elisabeth Winkelmeier-Becker, die seit 2005 als direkt gewählte Abgeordnete den „Wahlkreis 079“ (Rhein-Sieg-Kreis I) im Bundestag vertritt. Sie schilderte ihre Arbeit als Abgeordnete und die Herausforderungen, die ihre beiden Arbeitsplätze – der Bundestag in Berlin und der Wahlkreis bei uns – mit sich bringen.

Bei der anschließenden Frage- und Diskussionsrunde wurden viele Argument ausgetauscht. Hohe Prioritäten hatten bei den jungen Erwachsenen nicht zuletzt Themen wie Digitalisierung oder Klimapolitik.


Die Studierenden der Fachschule für Heilerziehungspflege besuchten interessiert den Tag der offenen Tür bei den Rhein-Sieg-Werkstätten in Sieglar.

Neben zahlreichen Informationen zur Historie und den Tätigkeiten der Werkstätten konnten die Studierenden auch Einblicke gewinnen in die täglichen Abläufe in den verschiedenen Arbeitsbereichen.

An zahlreichen Ständen gab es weitere Informationen sowie Handwerkskunst von Menschen mit Behinderung aus den unterschiedlichen Werkstätten. Natürlich war auch bestens für das leibliche Wohl gesorgt.

Neben dem fröhlich bunten Treiben und der freundlichen Atmosphäre sorgte auch das Wiedersehen mit „unseren Ehemaligen“, die mittlerweile fest zum Mitarbeiterteam der Lebenshilfe gehören, für große Freude.