Das GKB war 2021 das erste Berufskolleg in NRW, an dem ein Bachelor im Bereich Sozialpädagogik verliehen wurde.

Am 24.9.2022 erhielten nun die diesjährigen zwölf Absolventinnen und Absolventen in einem feierlichen Rahmen den Bachelor of Arts Sozialpädagogik & Management.

Zeitgleich mit dem Bachelor erwarben die Absolvent*innen nach ihrem Abschluss als Staatlich anerkannte*r Erzieher*in einen weiteren Berufsabschluss als Staatlich anerkannt*er Sozialpädagog*in. So haben die Studierenden im Integrierten Studium innerhalb von vier Jahren drei Abschlüsse erreicht. Ein Grund zum Feiern!

Unser Kommissarischer Schulleiter Burkhardt Heinemann, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen ebenso wie der Leiter der Fachschule Tim Börsting und die Leiterin des Fernstudienzentrums Duysen Baykut

Insgesamt streben zurzeit an unserem Berufskolleg über 50 Studierende in vier Ausbildungs- und Studienjahren ihren Bachelor an.


Heute fand zum 17 Mal der Verkehrssicherheitstag an unserem Berufskolleg statt. „Wir sind sehr stolz, dass wir diesen Aktionstag alle zwei Jahre, als Teil eines Bundesprojektes,  bereits so lange durchführen, denn dies zeigt, dass es uns ein wichtiges Anliegen ist unsere Schüler*innen und Studierende für diese Thematik zu sensibilisieren. Gerade diese Altersklasse ist im Straßenverkehr besonders gefährdet“ sagte Boris Sauer der kommissarische Stellvertreter unseres Berufskollegs bei der offiziellen Eröffnung des Aktionstages.

Alexander Biber, Bürgermeister der Stadt Troisdorf bedankte sich mit den Worten: „Der Verkehrssicherheitstag hilft uns dabei, die Gefahr von Unfällen zu senken und unsere Stadt sicherer zu machen. Herzlichen Dank dafür!“

Schuldezernent Thomas Wagner als Vertreter des Rhein-Sieg-Kreises lenkte in seiner Ansprache den Blick der zuhörenden Schülerinnen und Schüler auf die Konsequenzen, die ein Unfall sowohl für einen selbst als auch für das Unfallopfer hat. „So ein Unfall prägt einen für das gesamte Leben, ob man die Folgen selber gesundheitlich spürt oder damit leben. muss, dass man einen anderen Menschen bei einem Unfall verletzt oder sogar getötet hat.“ so Dezernent Wagner.

Wie sich ein Überschlag im Auto anfühlt, erlebten die Schüler*innen in einem Überschlagssimulator des ADAC sowie der DEKRA. „Wahnsinn, welche Kräfte da bei einem Überschlag zu spüren sind“ sagte Vanessa Schau, Auszubildende im Friseurhandwerk, nachdem sie im Überschlagssimulator des ADAC gesessen hat.

Wie schnell ein Unfall unter Einfluss von Drogen oder Alkohol geschehen kann, stellten sie beim Rauschbrillenparcours der Verkehrspolizei des Rhein-Sieg-Kreis fest. Schon bei knapper Überschreitung von 0,5 Promille zeigten die Schüler*innen Störungen in der Koordination. Bei über 1,5 Promille waren die Störungen sehr deutlich. Gut, dass es bei unserer Simulation nur Pilonen waren, die so umgefahren wurden.

Auf dem Aufprallsimulator der Deutschen Verkehrswacht wurde deutlich, wie wichtig und lebenserhaltend das korrekte Anlegen des Gurtes ist. Vielen Schüler*innen war nicht bewusst, dass es vor allem auf die korrekte Platzierung des Bauchgurtes ankommt. Erstaunt waren sie, wie heftig sie bei nur knapp 10 kmh trotz Gurt nach vorne geschleudert wurden.

Die Freiwillige Feuerwehr Troisdorf zeigte, wie die Bergung von Verletzten aus einem Unfallauto durchgeführt wird. Das Aufschneiden des Unfallautos mit schwerem gerät  beeindruckte die Schülerinnen und Schüler sichtlich.

Wir hoffen sehr, dass die Schüler*innen durch diese Eindrücke ihr Verhalten im Straßenverkehr überdenken und bewusster und achtsamer fahren.

Unser Dank gilt vor allem dem Organisator Udo Drews für sein hohes Engagement sowie allen Mitwirkenden, die zum Teil ehrenamtlich, diese wertvolle Aufgabe im Dienste der Sicherheit im Straßenverkehr ausüben!

 


66 Studierende der Fachschule für Technik sind nun die zukünftigen Ausbilder in den gewerblich-technischen Berufen – ein Erfahrungsbericht einer Studierenden

 

Auch im vergangenen Schuljahr haben sich wieder einige Studierende der Herausforderung gestellt, neben ihrem regulären Unterricht an der Fachschule für Technik, den Kurs für die Ausbildereignungsverordnung zu besuchen. Aus den beiden Vollzeitklassen für Maschinenbau und für Kunststoff- und Kautschuktechnik sowie der Teilzeitklasse für Kunststoff- und Kautschuktechnik besuchten 66 Studierende den wöchentlich stattfindenden Kurs, die Teilzeit auf rein freiwilliger Basis. Sogar zwei ehemalige Studierende der Vollzeitklasse und des Aufbaubildungsganges Betriebswirtschaft haben sich zu dem Samstagskurs der Teilzeit dazugesellt. Vor allem bei der Teilzeitklasse hat dieser mit seinen anrechenbaren SOL-Stunden einen besonderen Bonus parat. Aber einen Kurs zu besuchen, der einem in Arbeitssituationen pädagogisch weiterhelfen kann, selbst wenn am Ende die Prüfung nicht abgelegt werden sollte, sollte sich kein Studierender entgehen lassen. Und wenn die Prüfung am Ende bestanden ist, stellen die nachgewiesenen berufs- und arbeitspädagogischen Fähigkeiten nach AEVO einen zusätzlichen Vorteil im Lebenslauf dar. Neben dem beruflichen Vorteil hilft der AEVO-Kurs den Studierenden zusätzlich in den regulären Unterrichtsfächern. Bei der Mitarbeiterführung (Personalmanagement) im Fach BWL können so beispielsweise durch leichtes Umdenken einige Informationen zu den unterschiedlichen Führungsstilen, wie dem laissez-fairen, dem kooperativen und dem autoritären Führungsstil, erarbeitet und eingebracht werden.

Für den Unterricht nutzt Frau Fuhrmann-Niesen das „Kompaktwissen AEVO in vier Lernfeldern“ vom Westermann Verlag. Die Handlungsfelder „Ausbildungsvoraussetzung prüfen und Ausbildung planen“, „Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung der Auszubildenden mitwirken“, „Ausbildung durchführen“ und „Ausbildung abschließen“ sind auch der Leitfaden für den gesamten AEVO-Kurs. Einer der wichtigsten Punkte sind die Richtlinienbezüge mit der Ausbildungsverordnung, dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG). Vor allem das JArbSchG müssen die angehenden Ausbilder verinnerlichen, da es nicht selten vorkommt, dass die Auszubildenden minderjährig sind. Bei ihnen muss ein besonderes Augenmerk auf Dinge wie die Arbeits- und Pausenzeiten gelegt werden und vor Antritt der Ausbildung eine ärztliche Erstuntersuchung durchgeführt worden sein. Außerdem ist der Ausbildungsvertrag nur rechtens, wenn die Erziehungsberechtigten diesen unterzeichnet haben.

Frau Fuhrmann-Niesen hat eine ganz besondere Art, wie sie ihren Unterricht gestaltet. Letztendlich geht sie immer nach einem organisierten Schema vor, in dem sie zu Beginn einer Unterrichtseinheit auf die vergangenen Inhalte eingeht und den Studierenden mitteilt, was sie in der aktuellen Einheit erarbeiten möchte. Zum Ende der Stunde erfragt sie in einer kleinen Zusammenfassung, was alles erlernt wurde, und entlässt die Studierenden in ihren Feierabend, der bei der Teilzeit der Start fürs Wochenende ist. Die Unterrichtsgestaltung hangelt sich an einigen Methoden entlang, die für die zukünftigen Ausbilder wichtig werden. Die wohl wichtigste Methode ist die 4-Stufen-Methode, bei der vor allem zu Beginn einer Ausbildung Schritt für Schritt Inhalte gelehrt und mit dem Auszubildenden gemeinsam erarbeitet werden können. In den verschiedenen Stufen ist es möglich, den Auszubildenen auf unterschiedlichen Sinnesebenen, wie Hören, Sehen und Fühlen, zu erreichen und ihn zu beobachten. Mit fortschreitender Zeit kann eine Einschätzung getätigt werden, um welchen Lerntyp es sich handelt. Dieser kann haptisch, visuell, auditiv, kommunikativ oder eine Kombination daraus sein, die sich im Laufe der Zeit verändern kann. Natürlich gibt es noch einige Methoden mehr, zu denen u.a. auch der Kurzvortrag gehört. Zum Ende des Kurses plant Frau Fuhrmann-Niesen in der Regel ein Rollenspiel, bei dem sich die Studierenden auf ihre im Normalfall im späten Frühjahr stattfindenden Praxisprüfungen bei der IHK Bonn vorbereiten können. Während sich einige Ausbilderanwärter bereit erklären, ihre praktische Prüfung zu simulieren, prüft Frau Fuhrmann-Niesen mit zwei Mitkommilitonen als Prüfungsausschuss. Bei der Teilzeitklasse wird ein ehemaliger Studierender, der mittlerweile mit Frau Fuhrmann-Niesen zusammen im Prüfungsausschuss sitzt, eingeladen. Da er niemanden der Studierenden kennt, kann die Prüfung unvoreingenommen simuliert werden, wodurch das Rollenspiel für sie noch authentischer wird. Zu dieser Gelegenheit werden die Vollzeitklassen über Teams online hinzugeschaltet, um sich ebenfalls einen objektiven Eindruck machen zu können.

Weitere Aspekte in dem Kurs sind das zeitliche Planen von Ausbildungseinheiten, die an den typisch menschlichen Biorhythmus angepasst sein sollten, und die Planung der Probezeit, die nicht länger als vier Monate dauern darf und für beide Seiten einen berufsnahen Einblick schaffen soll, damit eine möglichst realistische Einschätzung und Beurteilung stattfinden kann. Hinzu kommen das Führen des Ausbildungsnachweises, ohne den ein Auszubildender nicht zur Abschlussprüfung zugelassen wird, die Lernortkooperation zwischen dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule und möglichen externen Lernorten wie einer Lehrwerkstatt, falls der Betrieb nicht die Möglichkeit hat, sämtliche Lerninhalte des Ausbildungsrahmenplans zu vermitteln. Letzterer findet sich in der zugehörigen Ausbildungsordnung und ist zeitlich und sachlich gegliedert. Basierend auf den Ausbildungsrahmenplan muss der ausbildende Betrieb einen betrieblichen Rahmenplan erstellen, der ggf. für jeden Auszubildenden individuell angepasst werden muss.

Auch wenn im ersten Durchlauf zwei Studierende ihre Prüfungen nicht bestanden haben, konnten mit einer kleinen Ehrenrunde am Ende alle ihre AEVO ablegen. Ein guter Ausbilder kann aus so einer Situation lernen, denn dieser kann sich dadurch besser in einen Auszubildenden hineinversetzen, der ggf. eine Klassenarbeit oder eine Prüfung „verhaut“. Wichtig ist in so einer Situation, den Mut nicht zu verlieren und in gemeinsamer Zusammenarbeit herauszufinden, wo das Problem lag, und zu versuchen, daran zu arbeiten und es im besten Fall zu beheben.

Ein weiser Mann sagte einmal: „Jedes Genie dreht irgendwann mal eine Ehrenrunde!“ Er sprach aus eigener Erfahrung und wurde am Ende ein begeisternder Mathelehrer. In diesem Sinne bedanke ich mich für diese sehr prägnante Aussage, die mir auf meinen persönlichen Umwegen schon oft geholfen hat und im Namen aller Studierenden natürlich bei Frau Fuhrmann-Niesen, die mit ihrer besonderen Art, den Unterricht zu gestalten und durchzuziehen, alle motivierte. Vor allem bei uns in der Teilzeitklasse stand die Motivation im Vordergrund, denn wir haben samstags nach den regulären sechs Unterrichtsstunden ab 13:05 Uhr den AEVO-Kurs besucht. Da es wie Lernen mit Freunden war, hat es sich für niemanden angefühlt wie Nachsitzen und war trotz der Uhrzeit das Highlight des Tages.

(Jana Kurka, KTT19)


Ein gutes Zusammenspiel von Bildung und Wirtschaft ist in der heutigen Zeit unerlässlich, um die aktuellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt meistern zu können. Ein sehr gelungenes Beispiel hierfür stellt die Unterstützung unseres Berufskollegs durch das Unternehmen Engel dar. Das Schwertberger Familienunternehmen stellte eine hochmoderne vollelektrische Spritzgießmaschine inklusive der zugehörigen Peripherie zur Verfügung, um den Unterricht noch praxisnaher und anschaulicher gestalten zu können. Somit werden sowohl die Schülerinnen und Schüler während ihrer dualen Ausbildung als auch die Studierenden der Fachrichtungen „Kunststoff- und Kautschuktechnik“ und „Maschinenbautechnik“ im Rahmen ihrer Fortbildung optimal auf das spätere Berufsleben vorbereitet. Die feierliche Übergabefeier fand nun am 17. September 2022 im Rahmen der Projektpräsentation der Fachschule für Technik (FST) statt.

„Aufgrund dieser großzügigen Unterstützung durch das Unternehmen Engel und zahlreicher Partner sind wir am Georg-Kerschensteiner Berufskolleg in der Lage, das hohe Niveau der Aus- und Fortbildung für die zukünftig so dringend benötigten Facharbeiterinnen und Facharbeiter sowie Technikerinnen und Techniker weiter auszubauen“, betonte der Kommissarische Schulleiter Burkhard Heinemann bei der Übergabefeier, an der Schuldezernent Thomas Wagner als Vertreter des Rhein-Sieg-Kreises, Udo Riethmüller als Vertreter der Firma  ENGEL sowie Lehrkräfte und Studierende des GKB Troisdorf teilnahmen.

„Durch die überregionale Bedeutung der Fachschule für Technik in Troisdorf mit der Fachrichtung „Kunststoff- und Kautschuktechnik“, die sowohl in Voll- als auch in Teilzeit besucht werden kann, profitieren von den an dieser Spritzgießmaschine aus- und weitergebildeten Technikerinnen und Techniker Unternehmen in ganz Deutschland“, so Burkhard Heinemann.

„Wir sind sehr stolz, die Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich an unserem Berufskolleg auf diesem hohen Niveau anbieten zu können und sind der Firma Engel sehr dankbar für diese tolle Initiative“, so äußerte Dezernent Thomas Wagner.

Die zur Verfügung gestellte vollelektrische Spritzgießmaschine ist mit der neu überarbeiteten Antriebstechnik und dem neuesten Bedienkonzept ausgerüstet und zeichnet sich durch ihre besonders hohe Energieeffizienz aus. „Wir wollen den Schülerinnen und Schülern die Chance bieten, während ihrer Ausbildung die neuesten Technologien in der Spritzgießtechnik kennen und bedienen zu lernen. Davon profitieren sie im späteren Berufsleben. Auch für uns als Unternehmen bringt es Vorteile, wenn die Absolventinnen und Absolventen mit State-of-the-art-Technologien vertraut sind“, so lautet die Unternehmensphilosophie des Unternehmens Engel.  Absolventinnen und Absolventen der FST sind ein wichtiger Bestandteil der Engel-Belegschaft, u.a., weil die FST-Fortbildung durch ihren hohen Praxisbezug  und lösungsorientiertes Lernen hervorsticht.

Im Rahmen der diesjährigen Projektpräsentation konnten sich die vielen Besucherinnen und Besucher selbst von dieser gelungenen Zusammenarbeit zwischen Industrie und dem GKB überzeugen. Ein Team von Studierenden hatte sich in den vorherigen Monaten intensiv mit der Inbetriebnahme der Spritzgießmaschine beschäftigt, immer sehr großzügig unterstützt durch Mitarbeiter des Unternehmens Engel und weiterer befreundeter Unternehmen. In diesem Zusammenhang wurde im Auftrag der Engel Deutschland GmbH eine Projektarbeit absolviert, bei der ein hochmodernes Qualitäts- und Optimierungstool (iQ-Weight) zum Einsatz kam und wesentliche Erkenntnisse für das Unternehmen lieferte.

Weitere Projektarbeiten wurden bei zahlreichen Unternehmen der Region durch die Studierenden der Vollzeitform in sechs Wochen, die Studierenden der Teilzeitform in zwölf Wochen durchgeführt. In diesem Kontext wurden aktuelle Aufgabenstellungen aus den Bereichen der Kunststoff- und Kautschuktechnik bzw. der Maschinenbautechnik, die von diesen Unternehmen gestellt wurden, bearbeitet und im Rahmen der Präsentation einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. In Vorträgen und bei der anschließenden Hausmesse der Fachschule für Technik konnten sich die Besucherinnen und Besucher von der großen Fachkompetenz und dem hohen Engagement aller Beteiligten überzeugen.


Am 13.9. trafen sich die Klassensprecherinnen und Klassensprecher aller Klassen, um eine gemeinsame Vertretung der Schülerinnen und Schüler sowie Verbindungslehrkräfte zu wählen.

Zur diesjährigen SV gehören:Chris Müller HS21B,  Mike Stein KI21c, Oliver Jung GYE22, Yaren Diede HS22B, Ornella Melholli HS22c, Jan Schenkelberg HS21B, Jan Stommel BVKB22, Valentina Nishevci KI21a, Pascal Kozinowski KI21a, Pari Rashay BVKD, Maite Goebel GYG20 und Benedikt Bornheim SP21B.

Yaren Diede HS22B ist die neue Schülersprecherin des GKB. Benedikt Bornheim SP21B hat das Amt des Vertreters übernommen.

Als Verbindungslehrer*innen wurden Sabine Ernst, Irmgard Neuens und Sarah Mc Nelis wiedergewählt.

Die neu gewählte SV wird die Schülerschaft bei der Schulkonferenz im Oktober vertreten und dort ihre Ideen und Anregungen für das Schulleben am GKB vortragen.

Wir gratulieren den gewählten Vertreter*innen der Schüler*innen zu ihrer Wahl und danken sehr für das Engagement!

 


Schon seit einigen Jahren sind Erzieher*innen nach Ende ihrer Ausbildung begehrte Fachkräfte auf einem Arbeitsmarkt, der sich in den letzten Jahren massiv in allen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe verschärft hat. Obwohl seit vielen Jahren die Ausbildungskapazitäten an Fachschulen steigen und damit auch die Zahl von Berufseinsteiger*innen, kann der Bedarf an Fachkräften bei Weitem nicht gedeckt werden.
Hinzu kommt eine aktuelle Diskussion um den verstärkten Einsatz von Assistenzkräften in Kindertagesstätten, der Ausbau von praxisintegrierten Ausbildungsformen sowie der Wunsch, auch mehr akademisierte Kräfte im Kitabereich einzusetzen. Gleichzeitig existieren „Flaschenhälse“ in der fachschulischen Ausbildung, wie z. B. zu wenig ausgebildete Lehrkräfte, die an Fachschulen unterrichten können.

Nach fast drei Jahren LAG-Corona-Pause, konnte die Fachtagung in diesem Jahr in Präsenz am Berufskolleg in Herne durchgeführt werden. Die Gelegenheit zur Teilnahme haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen. Neben der obligatorischen Mitgliederversammlung, wurde auch der Rahmen zum Austausch über Kompetenzentwicklung in der Erzieher*innenausbildung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Erwartungen an frühkindliche Bildung diskutiert. Inhaltliche Impulse boten die Vorträge von Jan Lamontain – MKFFI, Referat Frühkindliche Bildung, Stefanie Pudenz – MSB, Referat Berufliche Bildung und Daniel Frieling – Arbeiterwohlfahrt Ruhr-Lippe-Ems, Bereichsleiter Kindertagesbetreuung.

Im Anschluss wurden die Diskussion in Workshops zu den Themen Individuelle Ausbildungsplanung in der Erzieher*innenausbildung, Ausbildung von Lehrkräften sowie Kinderpflegeausbildung in der praxisintegrierten Organisationsform fortgesetzt.

Für uns als Fachschule und auch als LAG Mitgliedsschule eine Veranstaltung von hoher Relevanz, die immer wieder durch Impulse zur Verbesserung der Ausbildungsqualität bei uns am Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg beiträgt.

T. Börsting, A.Bretschneider und S.Welte


Psychische Erkrankungen sind weit verbreitet und äußern sich durch eine Vielzahl an Symptomen in komplexen Krankheitsbildern. Studien gehen davon aus, dass rund zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland behandlungsbedürftige psychische Störungen haben. Psychische Störungen sind mittlerweile die vierthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen

Im Rahmen einer ganztägigen Fortbildung haben sich die Teams der Kinderpflege und der Fachschule für Sozialpädagogik unter der Leitung von Angela Ehlert und ihrem Team vom HfpK e.V. Bonn/Rhein Sieg Kreis zunächst mit psychischen Erkrankungen und Krankheitsbildern auseinandergesetzt, bevor in Workshops vertieftes Wissen zu den Themen „Kommunikationsstrategien und Nachhaltigkeit“, „Umgang mit herausfordernden Situationen“ sowie „Psychohygiene und Selbstversorge“ vermittelt wurden.

Ein lehr- und erkenntnisreicher Tag, der auch die Teams der Kinderpflege und Fachschule ein Stück enger zusammengeführt hat.

Besonderer Dank gilt dem gesamten Team des  Hilfe für psychisch Kranke e.V. Bonn/Rhein-Sieg.
S.Welte/T. Börsting


Um Smartphones während des Unterrichts leichter einsammeln zu können, haben die Schülerinnen und Schüler der internationalen Förderklasse des Georg-Kerschensteiner Berufskollegs (IFK21A) Handyboxen gebaut, die sie gerne ihren Nachfolgerklassen überlassen.

Dazu wurde in Projektgruppen selbständig geplant, unterschiedliche Designs festgelegt, technische Zeichnungen angefertigt und der jeweilige Materialbedarf ermittelt. Für die Organisation des Baumaterials konnten die Lernenden durch ein gemeinsam formuliertes Anschreiben den toom-Baumarkt Troisdorf als Unterstützer gewinnen. Bei der Umsetzung des Projektes wurden sie mit Rat und Tat durch das Lehrerteam von Herrn Kretz, Herrn Krug, Herrn Eich und Frau Sumanovic unterstützt.

An dieser Stelle möchten die Schülerinnen und Schüler noch einmal ein großes Dankeschön für die freundliche Unterstützung durch das Team des toom-Baumarktes Troisdorf und den Förderverein der Schule aussprechen.

 


Wir sind der Differenzierungskurs Erasmus plus des beruflichen Gymnasiums Gesundheit und arbeiten im Projekt:“ Healthy Planet, Healthy People“. Wir bestehen aus den zwei Klassen GYG19 und GYG20.  

Unser Ziel ist es, unsere Schule ein bisschen umweltfreundlicher zu gestalten. Dazu haben wir eine Blühwiese konzipiert und in diesem Rahmen mehrere Nistkästen und Insektenhotels gestaltet und gebaut. 

Mit einem Insektenhotel leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz und zur Artenvielfalt. Sie helfen Insekten beim Nisten und Überwintern. Dazu zählen unter anderem Bienen, Wespen, Käfer und Schwebfliegen. 

Nistkästen weisen einen Hohlraum auf, der von bestimmten Tierarten zur Aufzucht ihrer Brut und Jungtiere sowie zu Übernachtungszwecken genutzt werden können. 

Wir haben uns überlegt, wo wir die Bausätze für die Insektenhotels und Nistkästen beziehen können und welches die geeignetsten Standplätze auf unserem Schulgelände sind. 

Im Endeffekt haben wir mehrere Nistkästen für verschiedene Vogelarten wie Meisen, Amseln, Rotkehlchen und außerdem für Fledermäuse bestellt.  

Eine weitere geniale Idee im Sinne der Förderung und dem Erhalt der Biodiversität war, dass wir eine Blühwiese säen. 

Mit der Unterstützung von Werkstattlehrer Egmont Eich und der Klasse B2T21 haben wir unsere  Insektenhotels nun aufgestellt.  


In ihrer letzten Schulwoche unternahmen die Schülerinnen und Schüler der einjährigen Berufsfachschulen Gesundheit und Soziales einen Ausflug zur Ausstellung „Zerbrechliches Paradies“ im Gasometer Oberhausen.Die Schülerinnen und Schüler freuten sich sehr, dass sie das gemeinsame Jahr mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern durch diesen Tagesausflug ausklingen lassen konnten. „Das zerbrechliche Paradies“ visualisiert die Klimageschichte unserer Erde und zeigt in beeindruckenden Fotografien und Videos, wie sich die Tier- und Pflanzenwelt verändert. Besonders bewegend empfanden die Berufsfachschülerinnen und Berufsfachschüler den Teil der Ausstellung, der den ökologischen Fußabdruck des Menschen und die dramatischen Folgen für das Ökosystem verdeutlichte. Die zusammengestellten Bilder und Filmsequenzen zeigen dort in aller Deutlichkeit die Klimaveränderung, Waldrodungen, den Raubbau an Tieren, die Vermüllung – insbesondere der Meere – und die Folgen der industriellen Landwirtschaft. Höhepunkt der Ausstellung war für die Berufsfachschülerinnen und Berufsfachschüler aber definitiv die monumentale Skulptur der Erde, auf die neue, hochaufgelöste Satellitenbilder projiziert werden. Auf bequemen Kissen liegend, konnten sie auf die Erdkugel schauen und bestaunen wie einzigartig und wunderschön unser blauer Planet ist. Wir wünschen unseren Berufsfachschülerinnen und Berufsfachschulen von Herzen alles Gute und hoffen, dass diese Ausstellung sie für ein ökologisch bewusstes Handeln sensibilisiert hat.