Unter Einhaltung der Hygienevorschriften konnte am Mittwoch, dem 01.09.21 das diesjährige Ausbilder*innentreffen der Berufspraktikant*innen nach zwei Jahren endlich wieder in Präsenz stattfinden. Rund 60 Ausbilder* innen kamen und zeigten damit großes Interesse an Informationen zur neu erarbeiteten Hospitationsstruktur und zu aktuellen Veränderungen im anstehenden Ausbildungsjahr der Berufspraktikant*innen. Es fand ein reger Austausch zwischen Lehrkräften und Ausbilder*innen statt, der sich nach einer langen Zeit ohne direkten Austausch mit der beruflichen Praxis, als sehr bereichernd herausstellte. Jetzt kann das neue Ausbildungsjahr unserer Berufspraktikant*innen richtig starten!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Anwesenden und freuen uns auf eine produktive Zusammenarbeit.


Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende unseres Berufskollegs nutzen heute die Gelegenheit sich gegen Corona impfen zu lassen. Möglich ist dies, da der Rhein-Sieg-Kreis ein Impfteam zum GKB entsendet hat, um hier vor Ort  in der alten Sporthalle zu impfen. Die Impfaktion findet heute von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt. Der zweite Termin der Impfung wird am 21. September stattfinden. Ein herzlicher Dank dem Organisator*innenteam, die die Zeitplanung und Logistik dieses Impfaktionstages übernommen haben!


Auch in diesem Jahr konnten wir den 1. Preis der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) gewinnen.

Unter dem Titel „Lets talk!“ ging es bei dem Präventionsprogramms „Jugend will sich-er-leben“ im Schuljahr 2020/21 um Kommunikation.

Kommunikation ist ein wesentlicher Faktor hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, da sich viele Unfälle auf schlechte oder fehlende Kommunikation zurückführen lassen.

Unsere Präventionsprojekte zum Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, die seit drei Jahren regelmäßig schulweit erfolgen, zeigen damit nachhaltig großen Erfolg und werden wertschätzend anerkannt.

Wir freuen uns sehr!


Unser ehemaliger Bundesfreiwilligendienstler am Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg, Herr Marius Meiser, hat im Rahmen seines Studium an der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg im zweiten Semester einen Imagefilm mit dem Schwerpunkt Ausbildungsvorbereitung am GKB erstellt, wofür wir uns sehr bei ihm und seinem Team bedanken: „Es ist schön, wenn solche Arbeitsbeziehungen zu Projekten führen, die im Nachklang zeigen, dass das Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg mit seiner pädagogischen Arbeit auch über die Schule selbst hinaus nach außen Wirkungswellen schlägt. Die Arbeit mit Menschen macht so doch erst das Leben lebenswert“, so unsere Schulleiterin  Ursula Heine.


Wie kann ich mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr anmelden? Wo kann ich ein Freiwilliges Soziales Jahr machen? Wieviel verdient man eigentlich während eines Freiwilligen Sozialen Jahres?  Diese und andere Fragen stellten die Schülerinnen und Schüler der einjährigen Berufsfachschule 2 Gesundheit den beiden Referentinnen der DRK Schwesternschaft Frau Bamberger und Frau John.

Die beiden Referentinnen informierten die Schüler*innen ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten ein Freiwilliges Soziales Jahres bei der DRK Schwesternschaft zu machen und gaben wertvolle Tipps für die Bewerbung.

Außerdem stellten sie das Angebot an Ausbildungsberufen, die bei der DRK Schwesternschaft möglich sind, vor. Ob Pflegeassistenz, Pflegefachfrau/Pflegefachmann, Operationstechnische Assistenz oder Anästhesie Assistzenz, das Angebot ist groß. Dank der beiden Referentinnen wurden die jeweiligen Tätigskeitsschwerpunkte und beruflichen Möglichkeiten deutlich.

Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Schüler*innen mit dieser Informationsveranstaltung unterstützen konnten, weitere berufliche Perspektiven kennenzulernen.

Unser herzlicher Dank gilt den beiden Referentinnen der DRK Schwesternschaft Frau Bamberger und Frau John für die wertvollen Informationen und die Zeit, die sie sich für unsere Fragen genommen haben.


Die Ausbildungseignung auf Grundlage der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) – Ein Vorbereitungskurs der Fachschule für Technik des GKB

44 frisch geprüfte Ausbilder*innen nehmen maßgeblichen Einfluss auf die Qualität in der beruflichen Bildung

Auch im Jahr 2021 absolvierten wieder zahlreiche motivierte Studierende aus den Bildungsgängen der Fachschule für Maschinenbautechnik und Kunststoff- und Kautschuktechnik ihre Ausbildereignungsprüfung neben ihrer Fortbildung zum/zur staatlich geprüften Techniker*in.

Die Fachschule für Technik bietet hierfür einen wöchentlich stattfindenden Vorbereitungskurs zur Erbringung des Nachweises der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation bei Frau Olga Fuhrmann-Niesen an. Dieser Kurs bereitet die Studierenden darauf vor, alle nötigen Inhalte bis zu der Prüfung zu erlernen und für den späteren Berufsweg zu verinnerlichen. Vorteil hierbei ist nicht nur die gebotene Quantität der Unterrichtsstunden, sondern auch die Qualität der Unterrichtsinhalte. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist eine gute Strukturierung des Unterrichts besonders wichtig. Auch in diesem Jahr stellte ein zum Teil online stattfindender Unterricht eine große Herausforderung dar. Es gelang Frau Fuhrmann-Niesen jedoch, aller Schwierigkeiten zum Trotz, den Unterricht, vor allem unter der gezielten didaktischen Reduktion, also der Zusammenfassung aller wichtigen Inhalte, so interessant zu gestalten, dass immer eine rege Mitarbeit durch die Studierenden gegeben war.

In jedem Kurs bezieht sich Frau Fuhrmann-Niesen auf das Buch „Kompaktwissen AEVO in vier Handlungsfeldern“ von dem Bildungsverlag EINS. Die vier Handlungsfelder umfassen: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen, Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken, Ausbildung durchführen und Ausbildung abschließen. Im Unterricht werden die im Buch genannten Handlungsfelder vertieft und Platz für Fragen der Studierenden geschaffen.

Eine besondere Schwierigkeit besteht darin, die richtigen Kompetenzen für den Ausbildungsberuf herauszufiltern. Dabei stützt sich der/die Ausbilder*in auf den Ausbildungsrahmenplan der jeweiligen Ausbildungsordnung des Ausbildungsberufes und entnimmt diesem die zu vermittelnden Fertigkeiten und Kenntnisse und die sachliche und zeitliche Gliederung. Auf dieser Basis erstellt er/sie den betrieblichen Rahmenplan, welcher zusätzlich die Gegebenheiten des Betriebes umfasst. Dabei hat er/sie die Lernortkooperation mit der Berufsschule und auch mit externen Lernorten stetig im Blick.

Ein Hauptaugenmerk des Unterrichts wird vor allem auf die Didaktik und Methodik gelegt. Einerseits lernen die angehenden Ausbilder*innen die richtige didaktische Aufbereitung der Lerninhalte, andererseits die Auswahl und Anwendung der für die individuelle Situation passenden Methode. Zentrales Ziel der Ausbildung sind eine langfristige Verhaltensänderung und die Förderung der beruflichen Handlungsfähigkeit der Auszubildenden.

Ein Auszubildender hat beim Lernprozess einen besonders großen Wirkungsgrad, das Gelernte zu behalten, wenn bei der Erarbeitung viele Lernkanäle (fühlen, sehen, hören, riechen und schmecken) angesprochen werden. Daher ist es sinnhaft, eine sogenannte aktivierende Methode einzusetzen. Derartige Methoden sprechen nicht nur besonders viele Sinne an, sondern fördern zusätzlich das selbstständige Lernen, welches einen großen Bestandteil zur Erreichung der beruflichen Handlungsfähigkeit ausmacht. Bei einer dieser Methoden handelt es sich um die Vier-Stufen-Methode, welche einen situativen Führungsstil durch Vormachen, Nachmachen und Selbermachen aufweist.

Die Prüfung wird jedes Jahr im Frühling absolviert und besteht aus zwei Teilen – dem schriftlichen und dem mündlichen Teil. Beide Prüfungsabschnitte werden bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg abgelegt, wobei der schriftliche Teil aus 70 gebundenen Fragen besteht, welche in einem Zeitrahmen von drei Stunden beantwortet werden sollen. Eine Unterstützung zur Beantwortung dieser Fragen bieten die Arbeitsgesetze, welche zur Prüfung durch die IHK zugelassen sind und die verschiedenen wichtigen Gesetze wie das Berufsbildungsgesetz und Jugendarbeitsschutzgesetz beinhalten. Die mündliche Prüfung besteht aus einer vorher selbst vorbereiteten maximal 15-minütigen Präsentation über eine Ausbildungseinheit mitsamt Planung, Durchführung und Kontrolle und einer darauffolgenden ebenfalls 15-minütigen Befragung durch den Prüfungsausschuss. Beide Prüfungsteile müssen mit mindestens 50 % bestanden sein, damit die berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation durch den Prüfungsausschuss ausgestellt werden kann.

Zur zusätzlichen Vorbereitung auf die mündliche Prüfung werden jedes Jahr Prüfungssimulationen durchgeführt. Diese bestehen aus einem Rollenspiel, bei dem einige Studierende die Rolle des Prüflings und Frau Fuhrmann-Niesen die Rolle der Prüferin einnimmt. Als weitere Unterstützung ist jedes Jahr der ehemalige Studierende, Herr Christian Schweißhelm, zu Gast, um ebenfalls in der Simulation die Rolle eines Prüfers einzunehmen. Dabei bereiten die Studierenden ihre Präsentation vor, worauf ein anschließendes Fachgespräch folgt, um das Rollenspiel realistisch zu gestalten. Dies gibt den zukünftigen Ausbildern/Ausbilderinnen die Möglichkeit, sich so gut wie möglich auf eine gute Absolvierung der Prüfung vorzubereiten, wobei die jährliche sehr hohe Bestehens-Quote für sich spricht.

Zum Abschluss lässt sich sagen, dass eine solche Fortbildung eine große Chance für jeden einzelnen Studierenden und seinen beruflichen Werdegang in der freien Markwirtschaft darstellt. Zudem lässt sich mit dem neu gewonnenen Wissen die Qualität der Ausbildungsberufe deutlich steigern und trägt dazu bei, den deutschen Standard im dualen System der Berufsausbildung zu halten.

Hiermit möchte ich mich abschließend im Namen aller Studierenden bei Frau Fuhrmann-Niesen für ihr stetiges Engagement, ihre Professionalität und auch für ihren Witz, den sie trotz aller Schwierigkeiten nicht verloren hat, herzlich bedanken.

Lina Altenrath (MT20)


Am Mittwoch, den 3. März, begrüßte das Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg zehn Studierende der Universität Münster zu einem digitalen Hospitationstag.

Die Gruppe der angehenden Lehrer*innen hat in einem selbstorganisierten Seminar eine Lernreise zu Schulen in Deutschland und in der Welt geplant, um von diesen zu lernen und die universitäre Ausbildung gezielt mit Praxiserfahrungen zu verknüpfen.

Unserer Referendarin Frau Grote hat das Projekt „Lernreise“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster initiiert und dort die erste Lernreise im Wintersemester 2019/20 angeboten. Das Projekt kam so gut bei den Studierenden an, dass nun drei ehemalige Teilnehmende das Projekt auf digitalem Weg weitergetragen haben.

Nachdem die Studierenden zunächst durch unsere Referendarin Frau Grote digital begrüßt wurden und eine erste kurze Einführung in die Besonderheiten des Berufskollegs erhalten hatten, konnten sie die digitale Unterrichtspraxis unseres Berufskollegs erleben. Dabei besuchten jeweils zwei bis drei der Studierenden einen Unterricht im Distanzformat und stellten im Anschluss Fragen an die Lehrkräfte über empfundene Chancen und Herausforderungen der aktuellen Zeit. Sie waren beeindruckt zu sehen, wie digitale Hürden im Unterricht überwunden werden können.

Den Abschluss des digitalen Hospitationstages bildete ein Interview mit unserer Schulleiterin Frau Heine. Besonders interessierten sich die Studierenden dafür, wie Schulentwicklung in Zeiten des Lockdowns funktioniert.

Die Studierenden fanden es besonders spannend zu erfahren, wie viele unterschiedliche Wege an einem Berufskolleg eingeschlagen werden können. Ihnen wurde klar, dass viele Abschlüsse möglich sind und für jede:n Schüler*in der richtige Bildungsweg gefunden werden kann. Darüber hinaus wurde ihnen deutlich, dass Heterogenität als Gewinn zu sehen ist, da so jeder von den Fähigkeiten der anderen profitieren kann. Besonders beeindruckt waren sie von der Verknüpfung von Theorie und Praxis in allen Bereichen, die sie aus anderen Schulen so nicht kennen.

Die Studierenden bedanken sich bei allen Lehrkräften und unserer Schulleiterin für diese zahlreichen Eindrücke.

Für ihre digitale Weiterreise zur Laborschule Bielefeld und zur Deutschen Schule in Sao Paulo wünschen wir den engagierten Studierenden alles Gute, motivierende Erfahrungen und erkenntnisreiche Reflexionen.

J.Grote/S.Lackmann


Stellvertretend für alle weiterführenden Schulen in Troisdorf und Niederkassel wurde dem Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums im Beisein von Vertreterinnen der benachbarten Schulleitungen am 18. März eine Maskenspende der Unternehmen LEMO, Reifenhäuser und der Rhein Sieg Werkstätten der Lebenshilfe übergeben.

Die drei Unternehmen der Region haben sich für die Maskenproduktion zusammengeschlossen, damit die Schüler*innen in der Region genügend Masken haben, um sie regelmäßig zu tauschen. Als Maschinenbauer für Vliesstoffanlagen weiß Reifenhäuser, wie eine Maske beschaffen sein muss, damit sie bestmöglich schützt und außerdem angenehm zu tragen ist. „Hochwertige Masken bestehen aus Meltblown-Vlies. Das ist der Filter, der uns vor den Viren schützt und dessen Eigenschaften wir in unserem Technikum ständig weiterentwickeln“, erläutert Ulrich Reifenhäuser, CSO der Reifenhäuser Gruppe.

Das Vlies aus solchen Entwicklungsversuchen hat Reifenhäuser für die Masken gespendet, mit denen insgesamt 10.800 Schüler*innen und 1.025 Lehrer*innen in Niederkassel und Troisdorf versorgt werden. Ulrich Reifenhäuser: „Uns freut, dass wir mit unserem Vlies einen kleinen Beitrag leisten, um die Gesundheit aller an den umliegenden Schulen zu schützen“.

Willi Fenninger und Bernd Schlarp, Geschäftsführer des Maschinenbauers LEMO und Fördermitglied der Lebenshilfe hatten den Rhein Sieg Werkstätten eine Maskenproduktionsmaschine mit Spenden- und Fördermitteln zur Verfügung gestellt. Seit Dezember produzieren die Werkstätten auf dieser Maschine medizinische Schutzmasken und damit ihr ganz eigenes Produkt: „Der Job an der Masken-Maschine ist bei uns heiß begehrt. Alle wollen mitarbeiten und sind stolz, dass wir unser eigenes Produkt haben, das wir an große Firmen verkaufen und das sogar im Internet bestellbar ist“, so Markus Wilden, Geschäftsführer der Rhein Sieg Werkstätten.

Zwischen den Aufträgen für die Firmenkunden haben Wilden und sein Team die Maschine für die Schulen angeworfen: Circa 50 Personen waren involviert, um die 450.000 Masken zu produzieren, zu verpacken und zu konfektionieren. Bernd Schlarp sagt: „Dank des Know-hows aller drei Unternehmen ist ein großartiges Produkt entstanden – und zwar hier in der Region, denn wir alle sind nur wenige Kilometer voneinander entfernt“.

Unser herzlicher Dank gilt den drei Troisdorfer Unternehmen, die langjährige Bildungspartner des GKB sind,  für diese tolle Initiative!