Masterstudent*innen der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg besuchen die Fachschule für Technik


Nachdem unsere Studierenden der KT18 Anfang Dezember die Labore der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Rheinbach besuchen durften, besuchten die Masterstudenten der Hochschule im Januar das Technikum unserer Fachschule im Gegenzug. Die regelmäßigen gegenseitigen Besuche bilden die Grundlage unserer Kooperation mit der Hochschule, die nun schon seit fast 2 Jahren besteht. Neben Herrn Dr. Steinhaus, der den Masterstudiengang („Materials Science and Sustainability Methods“) betreut, wurden die Studierenden diesmal zusätzlich von Herrn Prof. Dr. Dresbach (Professor für Materialwissenschaften) begleitet.

Am Standort Rheinbach der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg werden u. a. die Bachelor-Studiengänge „Chemie mit Materialwissenschaften“ und „Naturwissenschaftliche Forensik“, sowie der Master-Studiengang „Materials Science and Sustainability Methods“ angeboten. Die Studiengänge haben gemeinsam, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt kunststofftechnische Themen behandeln. Hierzu gehören neben der Werkstoffkunde auch die verschiedenen Verarbeitungsverfahren zur Herstellung von Kunststoff-Produkten. Da die detaillierte Behandlung der Herstellungsverfahren einen Fokus der Weiterbildung an unserer Fachschule darstellt, und wir über die entsprechenden Anlagen verfügen, liefert der Besuch unseres Technikums eine hervorragende Ergänzung zur Vorlesung.

Die Studierenden durften unsere Anlagen selbständig bedienen und konnten so verschiedene Verfahren der Kunststoffverarbeitung (Spritzgießen, Folienblasen, Thermoformen, 3D-Drucken, etc.) hautnah erleben. Ein Highlight war, wie bei den ersten beiden Besuchen auch, das relativ knifflige Anfahren der Folienblasanlage (siehe Abbildung). Mit ein wenig Hilfe gelang es uns jedoch schnell eine brauchbare Folie zu produzieren. Die Fragen, die beim Einstellen der Prozesse auftraten, bildeten die Basis für viele Fachgespräche, die ganz sicher für beide Seiten lehrreich waren. Das Feedback der Studierenden aus Rheinbach und ihrer Dozenten fiel durchweg positiv aus. Wir freuen uns schon auf die nächste „Besuchsrunde“ im kommenden Jahr!