„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“- Fortbildung zur Sprachstanderfassung in der FSP


Mit dieser These machte schon der 1889 geborene österreichisch- englische Philosoph Ludwig Wittgenstein deutlich, welch immense Bedeutung Sprache für das Verstehen der Welt und damit auch für das gesamte Leben eines Menschen hat. Angelehnt an diese These erscheint es umso bedeutsamer, die angehenden Erzieher/-innen der Fachschule für Sozialpädagogik zu befähigen, die Sprachentwicklung eines Kindes schon im Laufe der ersten Lebensjahre zu beobachten, zu dokumentieren sowie fachlich adäquat zu unterstützen.

In diesem Sinne nahmen am 22.02.2019 zahlreiche Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik im Rahmen des Unterrichts im Wahlfach Sprache/ Kommunikation an der dreistündigen Fortbildung zum Thema „BaSiK – Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen“, teil, ein auf Renate Zimmer zurückgehendes Instrument der Sprachstandserfassung. Zu unserer großen Freude durften wir zu diesem Zwecke Frau Sabine Lente, Multiplikatorin für alltagsintegrierte Sprachbildung in NRW, am Georg- Kerschensteiner- Berufskolleg begrüßen. Sehr engagiert, kleinschrittig sowie strukturiert erläuterte Frau Lente den angehenden Erzieher/-innen das durchaus komplexe Verfahren der Sprachstandserfassung, immer offen für die aufkommenden Fragen der Studierenden sowie – durch die Wahl alltäglicher Beispiele – praxisnah in Ihren Erklärungen. Auf Basis von Beispielen sammelten die Studierenden erste Erfahrungen im Umgang mit dem genannten Verfahren und konnten sich nach und nach in die Materie einarbeiten.
So bedanken wir uns ganz herzlich bei Frau Sabine Lente für diese praxisbezogene Fortbildung!