Die Fachschule für Heilerziehungspflege zu Besuch auf der REHACARE


Die Fachschule für Heilerziehungspflege hat auch in diesem Schuljahr, am 19. September, einen Tag lang die Messe REHACARE in Düsseldorf besucht, um sich  bei den 751 Ausstellern aus 43 Ländern über bewährte und neue Hilfsmittel im Bereich der Mobilität und der Alltagshilfen zu informieren, die Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf das Leben erleichtern. Diese Kenntnisse über neue und innovative Produkte erhöhen die Professionalität der Studierenden der Heilerziehungspflege in ihren Praxiseinsätzen.

Podien für Fachvorträge und Selbsthilfegruppen, Sozialverbände und politische Repräsentanten, welche aktuelle behinderten- und gesundheitspolitische Fragen diskutierten, rundeten den spannenden und informativen Tag ab.

Ein weiterer Schwerpunktthema war in diesem Jahr das Thema Digitalisierung und ihre Chancen für Menschen mit Behinderungen. Große Möglichkeiten liegen vor allem in der Optimierung von Informations- und Kommunikationsprozessen, welche, in allen Bereichen der Lebensführung, Menschen mit Behinderung zu mehr Selbstständigkeit verhelfen können.

Auch hier ist die Fachschule für Heilerziehungspflege innovativ und bindet dieses wichtige Thema zukünftig in weitere außerschulische Veranstaltungen ein.

(K.Rinne-Ruscher)

Early Years: Making it Count- Lehrkräfte der FSP zu Gast auf internationaler Konferenz zur Pädagogik im Vorschulalter


Unter diesem Thema stand vom 20. – 23.08.2019 in Thessaloniki die EECERA 2019 – die . Konferenz der European Early Childhood Education Research Association. Drei Jahre lang war eine der weltweit wichtigsten Konferenzen zur frühen Kindheit von der Aristotle-University und der University of Macedonia für fast 1000 Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt vorbereitet worden und alle Forscher und Praktiker der „worldwide community of education in early childhood“ bewegte in vielen Präsentationen und Diskussionen die Frage: „What can we do to make a difference in children´s lives?“

Was können wir tun, um im Leben der Kinder etwas zu verändern? Was können wir tun für eine professionelle Ausbildung? Für mehr Qualität im Vorschulbereich? Für förderliche    tägliche Interaktionen mit Kindern? Wie lassen sich Forschungsergebnisse zur Unterstützung junger Kinder in der Praxis umsetzen? Wie tragen wir die Erkenntnisse an Politiker*innen heran, damit Entscheidungen im Vorschulbereich eine fundierte Basis haben?

Abgesehen von zentralen Vorträgen für alle in der großen Ceremony Hall in Thessaloniki konnten sich die Teilnehmer*innen in täglich jeweils vier- bis fünfmal 25 parallel laufenden Veranstaltungen informieren und einbringen. Angebot und Auswahl waren riesig! Viele Professoren und Doktoranden sowie einzelne Institutionen und Verbände stellten ihre Studien, ihre Forschungsergebnisse oder ihre Ausbildungs- oder Vorschulprogramme vor. Und es galt die Devise der Konferenz: „Meet five!“ – Triff an jedem Tag fünf neue Menschen zum Austausch über ECEC(Early Childhood Education and Care)in anderen Ländern.

Nun gilt es, diese bereichernden Gespräche, anregenden Informationen und Diskussionen, neuen Erfahrungen und Erkenntnisse in die Fachschule für Sozialpädagogik und ins Integrierte Studium Sozialpädagogik & Management hineinzutragen! Ich hoffe, dass im nächsten Jahr andere Kolleg*innen die inspirierende Atmosphäre der Konferenz, die spannenden Ergebnisse vieler Studien in anderen Ländern und die beeindruckende Haltung und Überzeugung der vielen Anwesenden erleben können!

Jutta Schöneberg

Studierende der Fachschule für Technik besuchen das Bundeskartellamt in Bonn


Wieder einmal hat sich für die Studierenden des Georg-Kerschensteiner-Berufskollegs in Troisdorf die Möglichkeit ergeben, ihren Blickwinkel auf wirtschaftliche Vorgänge zu erweitern.
So lädt das Bundeskartellamt in Bonn die beiden Klassen, KT18 und MT18 in seine „Ermittlungen“ ein, was sich dank der Bemühungen der Fachlehrerinnen Frau Fuhrmann-Niesen und Frau Röpke für die Studierenden ergeben hat.

Vor den Pforten angekommen, erinnert das Bundeskartellamt im ersten Zuge eher an einen Hochsicherheitstrakt. Schwer bewacht samt Polizei lässt dieses auf höchste Sicherheitsmaßnahmen schließen, die immerhin keinerlei Sorgen ums eigene Wohlbefinden aufkommen lassen.

Während des Marsches durch das üppige Gelände mit seinen blühenden Vorgärten zieht es wohlverdient neugierige Blicke der Studierenden auf sich, ehe es in das historische Bauwerk geht, wo der Pressesprecher, Herr Kay Weidner, die staunenden Gesichter aller Besucher freundlich in Empfang nimmt. Dieser lädt nach kurzem Smalltalk mit den Fachlehrerinnen in den großen Saal ein, in dem das Bundeskartellamt samt seinen Aufgaben und aktuellen Fällen vorgestellt wird.

Für viele stellt sich gleich zu Beginn die Frage, was denn nun genau ein Kartell sei (wobei diese Inhalte im Unterricht behandelt worden sind).
Sicherlich nicht ein solches, wie man es aus alten Streifen kennt, wo mexikanische Drogenbehörden das Schmuddel-Geschäft zu bekämpfen versuchen – doch ganz weit von der Vorstellung scheint man sich nicht zu bewegen. Denn gleich zu Beginn des Vortrages definiert es Herr Weidner so, dass es sich um „Zusammenschlüsse von Unternehmen“ handelt, die unter Absprache darauf erpicht sind, maximale Profite aus ihren Geschäften zu ziehen. Das Bundeskartellamt hat es sich folglich zur Aufgabe gemacht, Wettbewerbsbeschränkungen aufzudecken, um uns Verbraucher zu schützen. Nämlich dadurch, dass abgestimmte Verhaltensweisen zwischen Unternehmen ins Licht gerückt werden, um darauf Ermittlungen zu starten, die diese verhindern. Denn ein solches Vergehen ist in letzter Konsequenz ein Nachteil für uns als Konsumenten, da der Markt begrenzt und Preise monopolistisch bestimmt werden können.
Die Zuständigkeiten zielen somit auf Kartellverfolgung, Missbrauch marktbeherrschender Stellungen und Fusionskontrollen, sodass Transparenz am Markt sichergestellt wird.

Folgendes Beispiel einer geplanten Fusion diente als Veranschaulichung eines gescheiterten Vorhabens. So wollten sich die Kreisklinik Esslingen GmbH und das Klinikum Esslingen GmbH zusammenschließen, um Kosten einzusparen und den regionalen Markt in gewissen Hinsichten zu beherrschen. Nach genauem Sichten des Vorhabens erließ die Kommission nach mehreren Phasen der Überprüfung folgendes Urteil:
„Da Wettbewerbsdruck aus den benachbarten Gebieten bislang nicht in erheblichem Umfang festzustellen ist, lässt der beabsichtigte Zusammenschluss die Entstehung einer marktbeherrschenden Stellung durch das zu gründende Gemeinschaftsunternehmen sowie unabhängig von der genauen räumlichen Marktabgrenzung jedenfalls eine erhebliche Behinderung wirksamen Wettbewerbs erwarten. Das Vorhaben erfüllt daher die Untersagungsvoraussetzungen des § 36 Abs. 1 GWB“[1] (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen).

Natürlich ist es nicht leicht, solche Taten aufzudecken, denn diese finden teils verborgen statt, was die Sache nicht einfach macht. Zudem muss ein Durchsuchungsbeschluss vom Gericht vorliegen, um Unternehmen überhaupt erst durchforsten zu dürfen, was ein entsprechendes Maß an Vorarbeit mit sich zieht. Ähnlich einem Ermittlungsverfahren à la Sherlock Holmes ist das Bundeskartellamt manches Mal sogar auf gewisse Hinweise von Externen angewiesen, also eine Art „Informant“, die den Prozess erst ins Rollen bringen. Herr Weidner weist mit deutlichen Worten darauf hin, dass stets darauf zu achten sei, ob auch wirklich ein Kartell vorliege, so heißt es prägnant: „erst Tat, dann Täter.“

Nach einer kurzen Fragerunde im Anschluss des Vortrages ließen sich letzte Wissenslücken der Studierenden schließen. So hinterließ der Tag seine prägenden Spuren in den Gedanken aller Besucher, die dem Spektrum Kartell in Zukunft sicherlich mehr Aufmerksamkeit widmen werden und somit gewappnet ihre Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker weiter in Angriff nehmen können. können.

 

(Markus Halabi, KT18)

[1] Quelle: https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Entscheidung/DE/Entscheidungen/Fusionskontrolle/2014/B3-135-13.pdf?__blob=publicationFile&v=2, letzter Zugriff: 29.07.19 um 12:07 Uhr

Kulturelle Bildung auf hohem Niveau-Unterstufen der FSP besuchen eine Probe des Beethovenorchesters


Für die meisten der Studierenden der Unterstufe ist die klassische Musik „Neuland“ und so konnten sich die Klassen vorher kaum vorstellen, was denn an einer Orchesterprobe interessant sein könnte. Daher war es umso spannender zu beobachten, was dieses Erlebnis dann bewirkte.

Vor Beginn der Probe gab es für die drei Klassen eine pädagogische Einführung von Frau Eschweiler, der Kulturpädagogin des Beethovenorchesters. Informativ erklärte sie alles rund um das Orchester, dessen Dirigenten, Besetzung, Musik und den Konzerten. Dabei staunten die Studierenden nicht schlecht, als sie erzählte, wie schwierig es sei, eine Stelle in diesem Orchester zu ergattern und auf Dauer zu behalten. Frau Eschweiler gelang es den Bogen zum kulturpädagogischen Auftrag der Stadt Bonn und deren sozialpädagogischen Einrichtungen zu spannen und  die Studierenden hiermit auf ihre mögliche spätere Arbeit vorzubereiten.  Nach ihren einführenden Worten kam zur Veranstaltung noch eine inklusive Kitagruppe dazu. So konnten die Studierenden auch hier die kindgerechte pädagogische Einführung von Frau Eschweiler miterleben.

Da das Orchester an diesem Tag für das bevorstehende Klassikpicknick in der Rheinaue probte, war das Programm sehr vielseitig und eher populär. Geprobt wurde mit 80 Musikern auf der Bühne des Brückenforums in Beuel. Mit einem Auszug aus dem Ballett „Der Feuervogel“ begann die Probe fulminant und Dirk Kaftan, dem Dirigenten, gelang es mit seinem Orchester die Studierenden sofort in seinen Bann zu ziehen. Wer den Dirigenten des Beethovenorchesters kennt, weiß wie präzise und energetisch er arbeitet. Deshalb war es für die Unterstufen schön zu beobachten, wie intensiv die Kinder auf die Musik reagierten und teilweise aufsprangen und mit dem ganzen Körper mitdirigierten.

Anschließend ging es mit populärer Musik weiter. Dabei hatten die Klassen das große Glück das Orchester mit der großartigen Sängerin Luciana Mancini zu hören. Treffend für die Studierenden wurde die Probe mit dem Stück „Over the Rainbow“ beendet, das ein paar Tage zuvor, in einem Tanz zur Abschlussfeier der Fachschule für Sozialpädagogik verarbeitet wurde.

Das Feedback der Klassen war überraschend eindeutig: Es war ein ganz besonderes Event und ein gelungener Abschluss für unser kulturelles Schuljahr. So wurde auch der ein oder andere dazu angeregt die Sommerferien mit dem kostenlosen Klassikpicknick auf dem Bonner „Kunstrasen“ zu beginnen.

Als Fazit bleibt, dass die wunderbare Kooperation zwischen den kulturellen städtischen Einrichtungen und unserer Fachschule für Sozialpädagogik damit wieder einmal gelungen ist.

Evelyn Schoberth-Begemann

Die Abschiedsfeier der Fachschule für Sozialpädagogik 2019 im Zeichen von Flugzeugen, Schiffen und Sternenguckern


Mit dem wunderschönen Song „Rolling in the deep (Adele)“, leidenschaftlich gesungen von der SP18D (Unterstufe), begann die Abschlussfeier der Fachschule für Sozialpädagogik am 03.07.2019. Die im Song enthaltene Botschaft „…And you played it to the beat….“ klang allen 73 Absolventinnen und Absolventen unserer vier BP-Klassen, die an diesem Tag ihren erfolgreichen Abschluss zur staatlich anerkannten Erzieherin / zum staatlich anerkannten Erzieher feierten, wohltuend nach.

Alle Besucherinnen und Besucher erwartete im Folgenden eine bunte Feier mit vielen wunderschönen Beiträgen der Unterstufen unter dankens- und lobenswerter Leitung von Frau Evelyn Schobert. Dabei wurden sie von Sarah und Pascal (SP18C) herzlich und wortgewandt durch das Feierprogramm geleitet.

„Es ist geschafft! …. Die Reise ins Leben beginnt!“ Mit diesen Worten leitete die Schulleiterin Frau OstD‘ Ursula Heine ihre Rede zum beendeten Lebensabschnitt ein. Symbolisch getragen wurde ihre Rede durch ein Flugzeug, das via Video auf eine Leinwand projiziert wurde und geräuschvoll abhob. Mit dem Bild des abhebenden Flugzeugs hob Frau Heine die physikalischen Gesetzmäßigkeiten hervor, die einem Flugzeug seine Flugfähigkeit verleihen. Diese physikalischen Eigenschaften übertrug sie symbolisch auf unsere Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten und wünschte ihnen Antrieb, Auftrieb, Bewegung und fortwährende Dynamik, um mit gutem und sicherem Flug in den neuen Lebensabschnitt zu starten. Ihre Frage „Trauen Sie sich in das Flugzeug ihres Lebens?“ blieb individuell wegweisend und antwortsuchend im Gedächtnis der Zuhörerinnen und Zuhörer.

Nach einem auflockernden Schattenspiel der SP18D zum Erraten von Schülertypen richtete der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises Herr Sebastian Schuster seine Gruß- und Wunschworte an die Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten. Als Schlüssel zum Leben betonte er die Bedeutung eines Berufsabschlusses, da dieser ein Türöffner sei, um das Leben nach eigenen Wünschen gestalten zu können. Herr Schuster wies eindringlich auf die Bedeutung des Rhein-Sieg-Kreises als potenten Arbeitgeber mit vielfältigen Arbeitszeitmodellen hin. Als Wunsch und Leitbild gab er abschließend unseren Absolventinnen und Absolventen die Worte „Die großen Meister sind diejenigen, die immer Schüler bleiben werden.“, mit auf den Weg.

Das von der SP18B vorgetragene „Liather“, ein Theaterstück verknüpft mit einem Lied, schaffte  einen gelungenen künstlerischen Beitrag zwischen den Reden, um entspannt vorbereitet für die nächste zu sein.

Mit den Worten „Mein Herz pocht gerade ultraenorm“ hob Dennis Kappes, Klassensprecher der SP16B, zu seiner sehr persönlich getragenen Rede an. Dennis beschrieb sehr offen, leidenschaftlich, emotional und eindringlich seine ganz persönlichen individuellen Veränderungen im Laufe der letzten drei Ausbildungsjahre. Dabei machte er auf unterschiedliche Herausforderungen im Kreislauf von Glücks- und Leiderfahrungen aufmerksam, die er individuell bewältigt habe. Mit den Worten „Ich liebe jede Sekunde meines Lebens!“ und „Du bist der Kapitän!“ gab er der Zuhörerschaft wegweisend die Botschaft mit auf den Weg, das Glück im Leben proaktiv zu suchen und zu finden. Jeder neue Tag solle als Chance begriffen werden, ihn freudig zu begehen und optimistisch zu gestalten. Wichtig dabei sei, als Kapitän das Ruder des Lebens in den eigenen Händen zu halten.

Nach einem musikalischen Zusammenspiel der verschiedenen Schlaginstrumente (SP18C) erfolgte die Zeugnisausgabe für die insgesamt 73 Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten der SP16A, SP16B, SP16C und SP16C. Für alle gab es dazu eine Blume und ein Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises als Geschenk des Schulträgers.

Und unsere Studierenden der Unterstufe sangen eindrucksvoll das Lied von Mark Foster:

„Egal, was kommt, es wird gut, sowieso
Immer geht ’ne neue Tür auf, irgendwo
Auch wenn’s grad nicht so läuft, wie gewohnt
Egal, es wird gut, sowieso…“

„Denkt daran, in die Sterne zu sehen und nicht auf Eure Füße!“ (Steven Hawking) und: „Du bist Deine Zukunft!“ (Auma Obama).  Diese Worte trugen als Leitbilder durch die anschließende Rede unserer Bereichsleiterin Frau StD‘ Jutta Schöneberg. Obwohl es darum gehe, die Sterne im Blick zu haben anstelle der Wurzeln und Steine vor den eigenen Füßen liege die Zukunft eines jeden nicht in den Sternen, sondern in den eigenen Händen. Der Satz Obamas für die Kinder und Jugendlichen Afrikas gelte auch für jeden von uns – mit aller darin enthaltenen Verantwortung und ohne die Möglichkeit, sich mit den Umständen zu entschuldigen. Wichtig sei sich zu entscheiden: „Begnügen wir uns mit der Welt, wie sie ist, oder arbeiten wir für die Welt, wie sie sein sollte?“ (Barack Obama). Abschließend wünschte Frau Schöneberg den Absolventinnen und Absolventen eine Zukunft, in der sie in ihrer Berufswelt ausreichend Fortschritte erleben in Bezug auf die Welt, wie sie sein sollte, und trotz aller Anstrengungen auch Momente der Entspannung und Gelassenheit, um den Blick in die Sterne genießen zu können.

Sehr emotional bedankten sich die Studierenden der Unterstufe mit einem Tanz und einem zu Tränen rührenden Abschiedslied mit passenden Geschenken stellvertretend für die gesamte Fachschule für Sozialpädagogik bei Frau Schöneberg, die nach gut 25 Jahren Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern und nach fast 15 Jahren Fachschulleitung ihre letzte Abschlussfeier erlebte, da sie in einigen Monaten in den wohl-verdienten Ruhestand geht.

Nach dem offiziellen Programm luden Sarah und Pascal alle Gäste zu Umtrunk und Buffet ins Loft ein, um miteinander die Feier nachklingen und ausklingen zu lassen.

( Klassenleitungen SP16A, B, C, D)

Feierliche Verabschiedungen der Absolventinnen und Absolventen


„Heute startet für Sie eine neue Phase Ihres Lebens“, würdigte Landrat Sebastian Schuster in seiner Begrüßung den erfolgreichen Schulabschluss der 78 Studierenden unserer Fachschule für Sozialpädagogik am 09. Juli. Dieser sei – aufgrund der fundierten Ausbildung – „Schlüssel zu einem Leben, welches Sie sich dann nach Ihren Wünschen gestalten können“, so Landrat Sebastian Schuster.

Insgesamt werden in diesem Jahr und 660 Schülerinnen und Schüler aus 17 vollzeitschulischen Bildungsgängen an unserem Berufskolleg entlassen. Hinzu kommen die Auszubildenden der industriellen und handwerklichen Ausbildungsberufe, die auf Lossprechungsfeiern der einzelnen Innungen verabschiedet werden.

Unsere Schulleiterin, Ursula Heine, gratuliert unseren Absolventinnen und Absolventen und lenkt den Blick auf die erworbenen Kompetenzen der jungen Leute: „Berufliche, private und gesellschaftliche Herausforderungen werden Ihnen in Zukunft begegnen – und diese werden Sie mit den Kompetenzen, die Sie in Ihrer Ausbildungszeit am Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg erworben haben, auch in Zukunft sicher bewältigen können. In diesem Sinne gratuliere ich Ihnen, Ihren Familien und Freunden ganz herzlich zu Ihrem erfolgreichen Abschluss und wünsche Ihnen auf Ihrer Lebensreise einen allzeit guten und sicheren Flug, wo auch immer Sie in Ihrem Leben landen werden!“

Vorbereitungskurs zur Ausbildereignungsprüfung (AEVO) 2019


75 motivierte Ausbilder stehen zukünftig der freien Wirtschaft zur Verfügung

Jedes Jahr bietet die Fachschule für Technik einen Vorbereitungskurs zur Ausbildereignungsprüfung für die Studierenden der Bildungsgänge Maschinenbautechnik und Kunststoff- und Kautschuktechnik im Rahmen der Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker an. Dieser bereitet die Studierenden auf die Prüfung zum Nachweis berufs- und arbeitspädagogischer Qualifikationen bei der IHK vor, die sie bei Bestehen dazu berechtigt, im dualen System der Berufsausbildung ausbilden zu dürfen.

Frau Fuhrmann-Niesen stützte sich im einmal wöchentlich stattfindenden Unterricht auf das Buch „Kompaktwissen AEVO in vier Handlungsfeldern“ vom Bildungsverlag EINS. Darin wurden die vier Handlungsfelder „Ausbildung planen“, „Ausbildung vorbereiten“, „Ausbildung durchführen“ und „Ausbildung abschließen“ durch gut gewählte Grafiken und Gesetzestexte thematisch erarbeitet. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Didaktik und Methodik gelegt, durch die die Studierenden lernten, wie man Ausbildungsinhalte pädagogisch aufbereitet und welche Methoden sich dazu am besten eignen. Die Wahl der Methode richtet sich nach dem Lerntyp des Auszubildenden sowie dem Inhalt der Ausbildungseinheit. Da technische Berufe hauptsächlich manuelle Fertigkeiten erfordern, kommt hierbei oft die Vier-Stufen-Methode zum Einsatz, weil sie auf den haptischen Lerntyp mit einem Schwerpunkt im psychomotorischen Lernzielbereich abzielt. Dieser kann die Ausbildungsinhalte am einfachsten verinnerlichen, wenn er sie selbst mit den Händen begreifen kann. Während der Vier-Stufen-Methode werden die Ausbildungsinhalte schrittweise in vier Stufen vermittelt, wobei der Ausbilder die Übung zunächst vorbereitet, indem er beispielsweise den Ausbildungsraum entsprechend gestaltet. Danach macht er dem Auszubildenden die Übung unter Anleitung vor, woraufhin dieser das Gelernte nachmacht. Im Anschluss vertieft er sein Wissen über die neu erlangten Fertigkeiten durch selbstständiges Üben.

Bevor sich der Ausbilder jedoch mit der Wahl der geeigneten Methode beschäftigt, muss er Lernziele verfassen, die in der Ausbildungseinheit zu erreichen sind. Dabei ist neben der präzisen Formulierung darauf zu achten, dass mit den Lernzielen alle drei Lernzielbereiche abdeckt. Das bedeutet, dass der kognitive (intellektuelle Fertigkeiten), affektive (Werte- und Normvorstellungen) und psychomotorische (manuelle Fertigkeiten) Bereich abgedeckt werden muss, damit der Auszubildende ganzheitlich lernt.

Vor Absolvierung der theoretischen und praktischen Prüfungen fanden im Unterricht Prüfungssimulationen statt, die dazu dienten, die Studierenden auf die Prüfungen vorzubereiten und mögliche Fehler und Wissenslücken auszumerzen. Diese Prüfungen bestehen aus einer Präsentation einer selbst gewählten, im eigenen Ausbildungsberuf enthaltenen Ausbildungseinheit mit entsprechender Aufbereitung und Methodik sowie dem anschließenden Fachgespräch. Dieses wird vom Prüfungsausschuss durchgeführt, was während der Simulation von Frau Fuhrmann-Niesen und zwei Studierenden übernommen wurde.

Im Namen aller Studierenden möchte ich mich bei Frau Fuhrmann-Niesen für die gelungene Prüfungsvorbereitung bedanken. Anschauliche Beispiele zu trockenen Gesetzestexten bis hin zu dezenten und herausfordernden „Provokationen“ sorgten immer dafür, die Studierenden auch während der siebten und achten Stunde entgegen ihrem Biorhythmus bei sich zu haben.

Rabea Peter (MT18)

Exkursion der Studierenden der Fachschule für Technik


Exkursion zur Continental Reifen Deutschland GmbH in Aachen

Im Juni bot sich den Studierenden der Fachschule für Technik – Fachrichtung „Kunstsoff- und Kautschuktechnik“ – die Möglichkeit, die Reifenherstellung moderner PKW-Reifen bei der Continental Reifen Deutschland GmbH in Aachen „aus der Nähe“ zu besichtigen. Dieser Besuch wurde durch Herrn Isecke, einen ehemaligen Studierenden unserer Fachschule, vermittelt. Unter seiner sachkundigen Führung konnten die Studierenden einen Einblick in die Entwicklung und Fertigung moderner PKW-Reifen gewinnen. Von der Bereitstellung der verschiedenen Roh-, Hilfs- und Zusatzstoffe über die Fertigung bis hin zur Endkontrolle konnten alle Schritte „live vor Ort“ besichtigt werden. Dabei wurde deutlich, dass es eines hochkomplexen technischen Prozesses bedarf, um ein solch anspruchsvolles Produkt „Reifen“ mit allen Qualitätsanforderungen des Kunden zu produzieren.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Verantwortlichen und Mitarbeitern der Continental AG in Aachen, die uns diesen sehr eindrucksvollen Einblick in den doch eher selten zu besichtigenden Bereich der Gummiverarbeitung ermöglicht haben.

Das Foto zeigt die Studierenden der KT 18 sowie den stellvertretenden Schulleiter, Herrn Heinemann, und den begleitenden Fachlehrer, Herrn Schmitz, auf dem Werksgelände in Aachen.

Ausbildung zum Brandschutzhelfer- 20 Lehrkräfte wurden geschult


Welche Brandursachen gibt es? Welche Löschmethoden sind in welchen Fällen geeignet? Wir verhält man sich im Brandfall?  Antworten auf diese und andere Fragen konnten  20 Lehrkräfte des GKB Anfang Mai in einer vierstündigen Ausbildung zum Brandschutzhelfer klären.

Geschult wurden sie dabei durch einen Feuerwehrmann, der anschaulich aus seinen Einsätzen berichtete. Dabei wurde deutlich, wie wichtig ein besonnenes Vorgehen im Falle eines Brandes ist. Erstaunt waren alle im praktischen Teil, über die Hitzeentwicklung und die Detonation erhitzter Spraydosen. Außerdem war es eine interessante Erfahrung verschiedene Typen von Feuerlöschern zu erproben und deren unterschiedliche Handhabung testen zu können.

Die Schulung zum Brandschutzhelfer ist Teil unseres Konzeptes die Arbeitssicherheit am GKB zu verbessern. Neben den Werkstattlehrerinnen und Werkstattlehrern nahmen weitere interessierte Kolleginnen und Kollegen sowie die Sicherheitsbeauftragten des GKB teil.

 

 

Initiative zur Europawahl 2019- Diesmal wähle ich!


Am kommenden Sonntag, 26. Mai ist es soweit- die Wahl zum Europäischen Parlament steht an.

Am GKB haben sich zahlreiche Lehrkräfte an der Initiative beteiligt, in kurzen Statements darzustellen, warum sie selber ihre Stimme bei der Europawahl abgeben. Die Dankbarkeit für den Frieden, das Reisen ohne Grenzkontrollen und bürokratische Hindernisse, die Flexibilität da arbeiten oder studieren und wohnen zu können, wo man möchte, das Bekenntnis zu Freiheit und Solidarität und die Vielfalt, die sich auch in den Pluralistischen Gesellschaften ausdrückt und vor allem der Respekt voreinander-all dies wurde von vielen immer wieder genannt.

Aber auch viele Schülerinnen und Schüler haben auf Karten erklärt welche Themen Ihnen bei dieser Wahl am Herzen liegen und wofür sie ihre Stimme abgeben. Ob Klimawandel, Terrorabwehr, Digitalisierung- es wurden viele wesentliche Themen benannt.

Die Botschaft ist klar und bei allen gleich:

Es kommt auf jede Stimme an. Jeder sollte die Möglichkeit nutzen Einfluss zu nehmen auf das, was in den nächsten fünf Jahren im Europäischen Parlament entschieden wird. Denn dies betrifft jeden persönlich jetzt und auch in Zukunft!

Also nutzt die Chance und geht am Sonntag wählen!