Von Studierenden für Studierende – FSP Ausstellung der pädagogischen Konzepte im LofT


Einen Überblick über bestehende Konzepte der Elementarpädagogik konnten sich die Studierenden der Unterstufe und die GYE-Klassen am Donnerstag, 22.11.18 im LofT einholen, als die Studierenden der Oberstufe der Fachschule für Sozialpädagogik ihre thematische Auseinandersetzung zu einzelnen Konzepten mithilfe von Stellwänden präsentierten.

Sehr anschaulich, farbenfroh und bunt waren die pädagogischen Konzepte von Freinet, Waldorf, Maria Montessori, Reggio bis hin zum Bewegungs- und Waldkindergarten auf einem „Markt der Möglichkeiten“ detailliert und übersichtlich dargestellt.

Die Entstehung der einzelnen Konzepte, das damit verbundene Bild vom Kind, die Rolle der Erzieher_innen, die Aktivitäten und Angebote sowie das spezifische Material und letzten Endes auch Impulse für Regeleinrichtungen sollen eine Grundlage zur Orientierung für die Studierenden der Unterstufe geben.

Die Gästebucheinträge der Besucher_innen der Unterstufen und des Beruflichen Gymnasiums zeigten deutlich, dass der enorme Vorbereitungsaufwand erkannt und wertgeschätzt wurde.

Neues EU Projekt: „Prejudice Conscience: Healthy and responsible (online) behaviour” startet im November


Wir haben es wieder geschafft: Unser neues Erasmus+ Projekt wurde genehmigt und startet diesen November! Vor dem Hintergrund der Zunahme von Cyber Mobbing, der Notwendigkeit der Aufklärung über den digitalen Fußabdruck, dem informationellen Kontrollverlust, von „Fake News“ und einer steigenden Rate von Jugendlichen mit Online-Sucht will unser Projekt sich in vier Modulen diesen Themen widmen und Schüler und Schülerinnen in ihren Schulgemeinschaften an den Partnerschulen in Deutschland, Bulgarien und der Türkei aufklären.

Unser Projekt zeichnet sich durch den Fokus auf den Schwerpunkt der Förderung der Entwicklung sozialer und zivilgesellschaftlicher Kompetenzen aus. Medienkompetenz und kritisches Denken sind Bestandteil unseres Projektes und wir haben das Ziel Diskriminierung und Ausgrenzung, Mobbing und Gewalt zu bekämpfen. Ein gesundes Maß für den digitalen Konsum zu finden, ist ein weiterer wichtiger Aspekt unseres Projektes.

Während der Laufzeit von zwei Jahren werden ca. 100 Schüler und Schülerinnen im Alter von 15-19 Jahren, direkt am Projekt beteiligt sein. Profitieren wird die gesamte jeweilige Schulgemeinschaft der beteiligten Partnerschulen, denn es sollen passende Anti-Mobbing Programme an den Schulen weiterentwickelt werden. Es wird vier länderübergreifende Lern-, Unterrichts- und Ausildungsaktivitäten geben in denen Ergebnisse und Produkte zusammengetragen und/oder entwickelt werden.

Langfristig werden wir davon profitieren, dass unsere Schüler über ein selbstbestimmtes und gesundes digitales Online-Verhalten verfügen und ihre Informationskompetenzen gefördert wurden.

Ausbildereignungsvorbereitungskurs


Ausbildereignungsvorbereitungskurs an der FST im Jahre 2018

„Bildung ist das Leben im Sinne großer Geister mit dem Zwecke großer Ziele.“ – Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 – 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller.

Zweimal wöchentlich fand auch dieses Jahr der Ausbildereignungsvorbereitungskurs auf freiwilliger Basis von August 2017 bis Juni 2018 statt. Wie im letzten Jahr war die Nachfrage sehr groß. Viele der Studierenden nahmen lange Anreisezeiten auf sich, um am Unterricht teilnehmen zu können.

Der Unterricht basierte auf den Büchern „Ausbildung und Beruf“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung herausgegeben wurde, und dem Buch „Kompaktwissen AEVO in vier Handlungsfeldern“ vom Bildungsverlag EINS. Die erwähnten Handlungsfelder lauteten:

  1. Ausbildungsvoraussetzung prüfen und planen
  2. Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
  3. Ausbildung durchführen
  4. Ausbildung abschließen

Im Vorbereitungskurs wurden unterschiedliche Arten und Methoden vermittelt, um professionelle und fachkompetente Mitarbeiter auszubilden. Hierbei war vor allem der Themenbereich der Methodik ausschlaggebend, der u.a. mit der 4-Stufen-Methode beschrieb, wie die einzelnen Ausbildungseinheiten und somit die gesamte Ausbildungszeit spannend gestaltet werden können. Folgende Schritte sind Bestandteil dieser Methode:

  1. Beschreibung der Ziele und die dafür zur Verfügung stehenden Mittel
  2. Handlungszergliederung der Arbeitsschritte und deren Erläuterung
  3. Ausführung und Begründung der Arbeitsschritte seitens des Auszubildenden
  4. Vertiefung des erlangten Wissens durch selbstständiges Arbeiten

In der ersten Stufe geht es darum, die Ziele der Ausbildungseinheit und die dafür zur Verfügung stehenden Mittel dem Auszubildenden näherzubringen. Die Handlungszergliederung in der zweiten Stufe beschreibt die Aufteilung der Arbeitsschritte in mehrere, kleinere Schritte, die dem Auszubildenden demonstriert, beschrieben und begründet werden. In den beiden ersten Stufen übernimmt der Ausbilder die aktive Rolle, während der Auszubildende die passive übernimmt (= ausbilderzentrierte Methode). Die gezeigten Arbeitsschritte werden in der dritten Stufe vom Auszubildenden ausgeführt und beschrieben, wobei der Ausbilder lediglich zur Korrektur eingreifen sollte. Bei der Vertiefung des Erlernten steht der Ausbilder seinem Auszubildenden zur Seite, während dieser selbstständig die Arbeitsschritte durchführt. Hier soll der Ausbilder die Arbeit bewerten, kontrollieren und seinen Auszubildenden bei erfolgreicher Aufgabenbewältigung loben. Das Loben in der letzten Stufe dient zur Motivation des Auszubildenden. Diese geht zu Beginn vom Ausbilder aus und wirkt sich von außen (extrinsisch) auf den Auszubildenden ein. Dadurch wird der Auszubildende in der Arbeit bestärkt und im Idealfall entwickelt sich bei ihm auf lange Sicht Freude an der Arbeit, welche dazu führt, dass der Auszubildende sich selbst (intrinsisch) für die Arbeit motivieren kann. Da in den letzten beiden Stufen die Rollen des Ausbilders und des Auszubildenden vertauscht sind, weist diese Methode den Charakter des selbstgesteuerten Lernens auf. Der Auszubildende wird aktiv in den Arbeitsprozess einbezogen. So werden durch das Vorführen, Nachahmen, Erläutern und das eigenständige Arbeiten visuelle, auditive und haptische Wahrnehmungskanäle angesprochen, wodurch sich der Auszubildende das Erlernte besser einprägen kann.

Diese Methode umfasst ebenso drei Lernbereiche: kognitiv, affektiv und psychomotorisch. Als kognitiv wird bezeichnet, was mit dem Wahrnehmen, Erkennen und Denken zu tun hat (Kopf), affektiv sind jene Dinge, die mit Gefühlen und Werten in Verbindung gebracht werden (Herz). Der psychomotorische Lernbereich beschreibt schließlich die manuellen Tätigkeiten (Hand).

Zum Abschluss des Ausbildereignungsvorbereitungskurses wurde im Rahmen eines Rollenspiels (Prüfungssimulation) das Erlernte der Studierenden vertieft, was ihnen ungemein für die Prüfungsvorbereitung half. In diesem Rollenspiel nahm Frau Fuhrmann-Niesen gemeinsam mit zwei Studierenden die Rolle des Prüfungsausschusses ein. Mehrere Studierende hielten ihre vorbereitete Präsentation darüber, wie sie mit einem Auszubildenden eine Lerneinheit gestalten würden. Durch die Veranschaulichung verschiedener Präsentationen bekamen die angehenden Ausbilder die Möglichkeit, verschiedene Ansichten und Perspektiven auf die Gestaltung zu gewinnen.

Die besondere Unterrichtsweise von Frau Fuhrmann-Niesen und der Aufbau des Ausbildereignungsvorbereitungskurses haben die absolvierten Unterrichtseinheiten zu einer positiv prägenden und besonders lehrreichen Zeit gemacht. Die Studierenden wurden nicht nur fachlich, sondern auch persönlich enorm gefördert. Dies ist vor allem der Unterrichtsmethode von Frau Fuhrmann-Niesen zu verdanken. Sie schaffte es mit ihrer besonderen Art, die müden Gemüter der Teilnehmenden immer wieder wach zu rütteln und sie für den Unterrichtsstoff zu begeistern.

Dafür möchten wir uns im Namen aller Studierender nochmals bedanken.

Mahmoud Alchrbji, Fabian Schneider (KT17)

Team der Fachschule für Sozialpädagogik zu Gast im Godesheim


Am Montag, den 29.10.18 haben 22 Lehrkräfte der Fachschule für Sozialpädagogik in der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim in Bonn einen Fortbildungstag zur sozialpädagogischen Praxis in Einrichtungen der Erziehungshilfe verbracht, um sich noch einmal intensiv auf die anstehenden Hospitationen des Oberstufenpraktikums in unterschiedlichen „Hilfen zur Erziehung“ vorzubereiten.

Der Fachberater, Herr Pfeil, erläuterte in einer Führung über das Stammgelände die dort vorhandenen Angebote und ermöglichte einen Besuch in einer erlebnispädagogischen Intensivgruppe für Jungen. Dabei wurde deutlich, dass es vor allem darum geht, Kindern und Jugendlichen Lebensperspektiven im Hier und Jetzt zu eröffnen und ihre Lebensbedingungen so zu verbessern, dass entweder eine Rückführung in die Familie möglich ist oder eine Unterstützung auf einem Weg in ein selbstständiges Leben.

In einem Vortrag wurden anschließend die Entwicklungen und Tendenzen in den Hilfen zur Erziehung heute beleuchtet. Dabei fiel auf, wie viele unterschiedliche dezentrale und individuelle Angebote ein „Heim“ als moderner Dienstleister heute ermöglicht, so z.B. Regelwohngruppen, Intensivgruppen, Erlebnispädagogische Gruppen, familienanaloge Wohnformen, Tagesgruppen, Krisendienste und Vieles mehr.   In den vielen unterschiedlichen stationären, teilstationären und ambulanten Hilfen betreut das Godesheim ca. 400 Kinder und Jugendliche mit ca. 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im pädagogischen Bereich. Dabei geht es um die Sicherung des Kindeswohls, die Wahrung der Kinderrechte und die Verbesserung individueller und familiärer Entwicklungsbedingungen.

Interessant und wichtig war für die berufliche Ausbildung vor allem auch der Austausch hinsichtlich der von Praktikant_innen und pädagogischen Fachkräften geforderten Kompetenzen, die in der Ausbildung aufgebaut und nach dem Berufseinstieg fortlaufend erweitert werden. Neben umfassendem Wissen und methodischen Fertigkeiten geht es vor allem um eine professionelle Haltung, die es unseren Studierenden ermöglicht, ganz ohne Helfersyndrom in angemessener Nähe und Distanz Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu fördern.

Abschließend wurden eventuell notwendige Konsequenzen hinsichtlich der Hospitationen bzw. des Unterrichts in der Fachschule für Sozialpädagogik reflektiert, damit Theorie und Praxis an den Lernorten Praxis und Schule möglichst sinnvoll und effizient vernetzt werden.

Wir bedanken und bei Herrn Pfeil und den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Godesheims, wünschen uns interessante Hospitationen und unseren Studierenden  bereichernde Praxiserfahrungen, die sie auf ihrem beruflichen Weg bestärken!

Das GKB als Lernort des Laborführerscheines des Deutschen Museums Bonn


Unter dem Tagesthema: „Neue Gesichter, neuer Ort, neue Schritte: »Verfahrensmechaniker(in) Kunststoff« –Wo lernt man das, was lernt man da und wer lernt denn da?“besuchte am Mittwoch, den 31.10.eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern das GKB. Die Schülerinnen und Schüler haben in diesem Schuljahr die Gelegenheit, den Laborführerschein zu erwerben, da ihre Schulen eine Kooperation mit dem Deutschen Museum Bonn praktizieren, um die Kompetenzen im MINT Bereich zu fördern. Begeistert von den technischen Möglichkeiten und der Gelegenheit ganz nah dabei sein zu können, verfolgten die Schülerinnen und Schüler wie zunächst ein Gegenstand am PC konstruiert und danach in einem 3-Drucker produziert werden konnte. Auch die Herstellung von Hüten und Masken mittels thermoplastischen Verfahrens stieß auf reges Interesse der Schülerinnen und Schüler. Wir hoffen, dass wir den Schülerinnen und Schülern durch die Darstellung unseres Bildungsangebotes und die Einblicke in den Bereich der Kunststofftechnik auf ihrem Weg der Berufsorientierung weiterhelfen konnten und freuen uns schon auf die nächsten Gruppen, die uns im Rahmen des Laborführerscheins besuchen werden.

 

Länderübergreifendes Projekttreffen in der Türkei


Erasmus+ Projekt “Prejudice Conscience: Diversity and Empowerment”

Das letzte Treffen unser aktuellen Erasmus+ Projektes hat vom 08.-12.10.2018 in Bursa in der Türkei stattgefunden. Während des zweijährigen Projektes reisten ca. 90 Schüler/-innen und Lehrer/-innen nach Deutschland, Bulgarien, Ungarn und die Türkei.
Unser wichtigstes Ziel war die Antidiskriminierungsarbeit. Während des Projektes haben die Schüler ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass Andersartigkeit mit Vorurteilen behaftet ist. Dieses Ziel wurde erreicht, indem sie dafür sensibilisiert wurden, dass Andere nicht immer ihren eigenen Erwartungen entsprechen müssen und können. Durch die Kurzzeitaustausche von Schülergruppen in den jeweiligen Partnerländern konnten die Schüler bestehende negative Annahmen relativieren und zum großen Teil abbauen.

Die Aufenthalte in den Partnerländern förderte zudem das Selbstverständnis der Schüler sich als Europäer zu definieren. Ihnen wurde zunehmend bewusst, dass sie mehr soziokulturelle Gemeinsamkeiten hatten, als sie anfänglich gedacht haben. Auch über das Projektende hinaus sind Freundschaften beibehalten worden. Die Schüler stellten Mythen über andere Gruppen konstruktiv in Frage, indem sie in direkten und persönlichen Austausch gehen konnten und indem sie Stereotypen kreativ und kritisch hinterfragt haben.

Das Ziel, sich gegen Diskriminierung jeglicher Form zu stellen und diese Haltung als Grundlage für eine demokratische Gesellschaft zu sehen ist den Schülern durch eine intensive Bearbeitung der Menschenrechtscharta gelungen.

Die Schüler hatten außerdem die Möglichkeit sich mit den Flüchtlingen in den Internationalen Förderklassen auszutauschen. Besonders interessant war das für die Schüler aus Ungarn, weil sie bis dato keine Berührungspunkte mit Flüchtlingen hatten. In ihren Rückmeldungen zum Projekt haben sie genau diesen Aspekt hervorgehoben. Folgende zwei Aktivitäten, die das Zusammengehörigkeitsgefühl, den gegenseitigen Respekt und die Toleranz stärkten sind besonders hervorzuheben:
Das gemeinsame Tanzprojekt (über einen Zeitraum von einem halben Jahr als Tanzworkshop mit professionellen Choreografen und währende der KTS in Deutschland in drei Workshops, siehe Teil Aktivitäten) und das gemeinsame Abschlusskochen bei dem KTS in Deutschland, bei dem die Schüler in gemischten Teams das Abschlussmenü vorbereitet haben.

„Stay curious“ – Bleiben Sie neugierig!- Immatrikulationsfeier der FSP


Im Rahmen der Immatrikulationsfeier begrüßte die Fachschule für Sozialpädagogik am 10. Oktober die Studienanfänger_innen des integrierten Studiums Sozialpädagogik & Management in einem festlichen Ambiente im LofT des Georg-Kerschensteiner-Berufskollegs.

Nach erfolgreichem Auswahlverfahren und Beginn der Ausbildung zur/zum Erzieher_in starten in diesem Jahr 18 Studierende, die nun die Möglichkeit haben innerhalb von vier Jahren drei Abschlüsse zu erwerben: Staatlich geprüfte/r Erzieher_in, Bachelor of Arts und Berufsabschluss als Sozialpädagoge/Sozialpädagogin.

Die Schulleiterin Ursula Heine begrüßte die Studierenden sehr herzlich und richtete ein Grußwort an die Studienanfänger_innen und Gäste. Sie wagte ein gemeinsames Gedankenexperiment mit den Studierenden, wie es wäre, in vier Jahren auf diesen feierlichen Akt zurückzuschauen und wünschte allen Studierenden für die kommenden Jahre Energie, Motivation und Ausdauer.

Mit Worten aus der Videobotschaft des Astrophysikers Stephen Hawking machte Frau Schöneberg, Leiterin des Fernstudienzentrums, darauf aufmerksam, dass alles Wissen, jede Wissenschaft und alle neuen Erkenntnisse über Menschen und Welt mit Neugierde beginnen. An die Studierenden gewandt appellierte sie, mit dieser Neugierde an ihr Studium heranzugehen, um für ihren weiteren Berufs- und Lebensweg viele neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Die Feier wurde eingeleitet von der Darbietung einer Percussiongruppe von Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik unter der Leitung von Frau Schoberth. Bei Kaffee und anregenden Gesprächen mit den Studierenden, die im vorangegangenen Jahr mit dem Studium gestartet sind, fand die Feier einen gemütlichen Ausklang.

Wir wünschen allen Studierenden viel Erfolg!

 

           

Gemeinsam und Miteinander am GKB


Unter dem Leitmotiv „Lasst uns gemeinsam zum Segen werden“ begann unser Begegnungstag am 9. Oktober mit einem feierlichen Gottesdienst, der von den Kolleginnen und Kollegen der Religionslehre mit viel Engagement vorbereitet wurde. 

Ein gemeinsamer Schüler*innen und Lehrkräfte-Chor unter der Leitung unserer Kollegin Doris Hesse, übernahm dabei die musikalische Gestaltung.

Anlass des Gottesdienstes war die Einführung von Frau Wilma Falk van Rees als neue Schulpfarrerin, die nun gemeinsam mit unserem Schulpfarrer Christian Mertens und weiteren Kolleg*innen die Schulseelsorge an unserem Berufskolleg übernehmen wird.

Außerdem wurde alle neuen Kolleginnen und Kollegen, darunter auch unsere neue Schulleiterin Frau  Ursula Heine mit Segenswünschen der Religionskolleg*innen am Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg Troisdorf begrüßt.

Im weiteren Verlauf des Begegnungstages nahmen die Kolleginnen und Kollegen die Zusammenarbeit und Strukturen am GKB in den Blick und tauschten sich über die Entwicklungsperspektiven der Bereiche sowie unseres Berufskollegs insgesamt aus.

Wir sind uns sicher dass wir nun im Miteinander gestärkt unsere  gemeinsamen alltäglichen Herausforderungen noch besser bewältigen können.

Autorenlesung am GKB


Am Montag, den 8. Oktober, fand auf Initiative unserer neuen Schulleiterin Ursula Heine, eine Autorenlesung der Schriftstellerin Uta Marx am GKB statt.

Uta Marx, eine pensionierte Lehrerin eines Berufskollegs, die zugleich Religionspädagogin ist, gewährt in ihrem Buch „Ich werde dein Schutzengel sein“ sehr persönliche Einblicke in ihre Erfahrungen zu dem Thema Tod und Sterben.

Das Thema Tod uns Sterben und was uns wohl danach erwartet, das die meisten im Alltag wohl eher an liebsten ausblenden-wurde sehr kontrovers von den anwesenden Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern diskutiert.

 

Es zeigte sich deutlich, dass es wohl letztlich eine Frage des persönlichen Glaubens und der eigenen Offenheit ist, welche Meinung oder Erwartung man an die Zeit nach dem Tod stellt und ob man an Schutzengel glauben mag.

Dass eine Autorenlesung eine Bereicherung für unsere Schule sein kann, darin sind wir uns allerdings einig. So sollen weitere Autorenlesungen folgen.