Initiative zur Europawahl 2019- Diesmal wähle ich!


Am kommenden Sonntag, 26. Mai ist es soweit- die Wahl zum Europäischen Parlament steht an.

Am GKB haben sich zahlreiche Lehrkräfte an der Initiative beteiligt, in kurzen Statements darzustellen, warum sie selber ihre Stimme bei der Europawahl abgeben. Die Dankbarkeit für den Frieden, das Reisen ohne Grenzkontrollen und bürokratische Hindernisse, die Flexibilität da arbeiten oder studieren und wohnen zu können, wo man möchte, das Bekenntnis zu Freiheit und Solidarität und die Vielfalt, die sich auch in den Pluralistischen Gesellschaften ausdrückt und vor allem der Respekt voreinander-all dies wurde von vielen immer wieder genannt.

Aber auch viele Schülerinnen und Schüler haben auf Karten erklärt welche Themen Ihnen bei dieser Wahl am Herzen liegen und wofür sie ihre Stimme abgeben. Ob Klimawandel, Terrorabwehr, Digitalisierung- es wurden viele wesentliche Themen benannt.

Die Botschaft ist klar und bei allen gleich:

Es kommt auf jede Stimme an. Jeder sollte die Möglichkeit nutzen Einfluss zu nehmen auf das, was in den nächsten fünf Jahren im Europäischen Parlament entschieden wird. Denn dies betrifft jeden persönlich jetzt und auch in Zukunft!

Also nutzt die Chance und geht am Sonntag wählen!

 

GKB Sports-Day 2019- Fit, aktiv und gesund den Schultag erleben


Am 22. Mai fand zum 5. Mal unser Sport- und Gesundheitstag am GKB statt. In diesem Jahr stand er unter dem Motto: „Fit, aktiv und gesund den Tag erleben“.  Ob Zumba, Yoga, Volleyball, Badminton oder Fußball, ob Fitness, Schach oder Tischtennis, die Schülerinnen und Schüler nahmen die Angebote interessiert an und erprobten sie zum Teil erstmals.

Reger Andrang herrschte auch bei der durch die Schülervertretung organisierten Typisierung für die Deutsche Knochenmarkspendedatei. Erstmalig in diesem Jahr gab es auch ein Sports Angebot, welches von den ESports-Profis von Bayer 04 Leverkusen angeleitet wurde. Die Möglichkeit einen Eignungstest der Feurwehr Troisdorf zu durchlaufen wurde ebenso interessiert angenommen wie der Fitnesstest der AOK oder die digitale Sportstation der Barmer Ersatzkasse.Erstmalig wirkt an unserem Aktionstag die Firma Fitoffensive mit, die ihr 3×3=3 System vorstellte, welches das Wohlbefinden, die Leistung- und Konzentrationsfähigkeit steigern kann. Wie in jedem Jahr so wurde auch in diesem Jahr die Möglichkeit, unter Anleitung in der Gruppe zu tanzen, von sehr vielen Schülerinnen und Schülern genutzt.

Und in den Pausen konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem kostenlosen Wasser des Wassermobils der Stadtwerke Troisdorf  oder den veganen Bananendrinks der SV erfrischen.

Wir sind sehr zufrieden mit dem diesjährigen GKB Sports- Day  denn die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit genutzt verschiedene Sport- und Gesundheitsangebote zu erproben. Als Berufskolleg, an dem ein Schwerpunkt neben Sozialem und Technik, der Gesundheitsbereich ist, ist es uns ein besonderes Anliegen, mit diesem Aktionstag das schulweite Gesundheitsbewusstsein zu fördern. Wir hoffen wir konnten durch den Aktionstag das Interesse der Schülerinnen und Schüler für lebenslange sportliche Aktivitäten und gesundheitsbewusste Lebensführung wecken.

Schulsanitätsdienst- das GKB kooperiert ab sofort mit den Johannitern


Bereits seit langem gibt es einen Schulsanitätsdienst am GKB. In Zukunft bekommen wir dabei die professionelle Unterstützung durch den Johanniter Dienst in Troisdorf. Durch regelmäßig angebotene Workshops und Intensivschulungen werden interessierten Schülerinnen und Schülern praxisnahe Erfahrungen von Experten vorgestellt und vermittelt.

Der Kooperationsvertrag sieht vor, dass sich die Vertreter der Schulsanitätsdienst AG zweimal monatlich mit Mitarbeitern des Johanniterbundes treffen, um die weitere Entwicklung des Programms zu begleiten und den Erfahrungsaustausch kontinuierlich zu gestalten.

In der Auftaktveranstaltung am 13.05.2019 brachten die Schulleitung sowie die beteiligten Lehrkräfte des GKB und die anwesenden Vertreter der Johanniter zum Ausdruck, dass sie sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die den Ausbau des Schulsanitätsdienstes bereichern wird, freuen.

Das GKB präsentiert sich mit dem „Kerschensteiner Dialog“ bei der SpardaSpendenWahl 2019 – Abstimmung dauert bis zum 6. Juni!


Unser Berufskolleg nimmt an der SpardaSpendenWahl 2019 teil. Unter dem Motto „WIR erkunden neue Wege!“ können Schulen ihre Projekte präsentieren, bei denen die Schülerinnen und Schüler der eigenen Neugierde nachgehen und in vielerlei Hinsicht innovativ arbeiten und denken. In diesem Jahr werden von dem Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank West e.V. erstmals 200 Projekte von Grund- und weiterführenden Schulen mit insgesamt 400.000 Euro gefördert.

Das Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg  soll noch stärker als Bühne für gesellschaftlich relevante Fragen wahrgenommen werden. Zu diesem Zweck werden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft eingeladen, um in eine Begegnung mit der Schülerschaft zu treten. Dies soll der sogenannte „Kerschensteiner Dialog“ leisten in Form von Vorträgen, Lesungen, Podiumsdiskussionen, Streitgesprächen oder Interviews.

Das ersten Mal geschah dies am 24.01.19. Unter dem Titel „Meine Ängste, unsere Ängste – welchen Einfluss sollen Ängste in unserem Leben haben?“ erlebten 150 Schülerinnen und Schüler einen besonderen Tag im Haus der Geschichte in Bonn. In einer Podiumsdiskussion mit Jörg H. Trauboth, der als international tätiger Krisenberater und Notfallseelsorger ausgewiesener Kenner der Thematik Angst ist, wurde deutlich, dass viele Ängste bestehen, die sonst kaum ausgesprochen werden. Etwa die Angst, Opfer von Gewalt zu werden, Angst vor Veränderungen durch Digitalisierung, Migration und Klimawandel oder Angst vor Terrorismus oder Altersarmut.

Am 1.04.19 fand der zweite Dialog zum Thema „Online-Sucht“ mit einer Theatergruppe statt. Dabei wurden die Anwesenden für ein eigenverantwortliches Online-Verhalten sensibilisiert.

Weitere „Kerschensteiner Dialoge“ mit harten Diskussionen zu den Themen „Klima“ und „Armut“ folgen bald.

Mit einem Klick dabei- so funktioniert die Abstimmung:

Bis zum 6. Juni 2019 um 18 Uhr kann jeder mitentscheiden, welche Projekte gefördert werden. Es wird online per kostenloser SMS-Abstimmung unter www.spardaspendenwahl.de abgestimmt. Sehr kleine, kleine, mittelgroße und große Schulen treten in ihren Kategorien gegeneinander an.

So auch das Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg. Mit unserem Projekt wollen wir dieses Vorhaben konkret umsetzen:

Mit der erhofften finanziellen Förderung wird es dem Kerschensteiner Dialog noch besser möglich sein, interessante Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in einen echten und fruchtbaren Dialog mit den Schülerinnen und Schülern unserer Schule zu führen.

Es lohnt sich also, für unsere Schule abzustimmen!

Das Bewerbungsprofil finden Sie unter:

https://www.spardaspendenwahl.de/profile/georg-kerschensteiner-berufskolleg-troisdorf/

Weitere Informationen zum Projekt und dem Förderwettbewerb erhalten Sie unter:

www.spardaspendenwahl.de

Ansprechpartner für diese Initiative ist A. Schwanke.

Großer Andrang am Blutspendetag


Nachdem unsere letzte Blutspendeaktion, die im Rahmen des Aktionstages „Junge Fahrer“ 2018 stattfand, gezeigt hatte, dass die Spendenbereitschaft unserer Schülerschaft und Lehrerschaft sehr groß ist, wurde auch in diesem Jahr ein Bluspendetag organisiert.

Am 29. April war dazu das Deutsche Rote Kreuz mit seinem Blutspende Mobil zu Gast am GKB.

Und auch dieses Jahr bewiesen die Warteschlangen bei der Anmeldung: die Spendenbereitschaft am GKB ist groß.

Ein herzlicher Dank an alle Blutspenderinnen und Blutspender!

Praktikumsbesuche in Malta- eine Lehrkraft des Beruflichen Gymnasiums berichtet


Auf dem Weg zu unseren drei Auslandspraktikantinnen in Malta, lasse ich die Telefonate mit den Dreien in den letzten Wochen Revue passieren und resümiere mit Hochachtung: unsere drei Schülerinnen standen vor der Herausforderung die institutionellen Gegebenheiten vor Ort, die divergierenden Auffassungen von Erziehung im Verhältnis zu dem, was sie bisher gelernt hatten,  mit ihren eigenen, entwickelten Ansprüchen zu verzahnen und ganz nebenbei zudem ein völlig selbstständiges eigenes Leben in der kleinen Gruppe zu bewerkstelligen.

Bei meinen ersten Praktikumsbesuch erlebe ich selbst die im Vergleich zu Deutschland unterschiedlichen Gegebenheiten in Malta: Die Einrichtung ist ein einfaches Wohnhaus zwischen vielen, sie ist kaum erkennbar, es gibt keine Außenspielflächen um das Haus herum und – wie ich dann feststelle – auch sonst keine, zumindest keine am Boden, so wie wir das kennen. Nur ein kleines Schild weist auf die Einrichtung hin.

Der Personalschlüssel ist erstaunlich dicht, auf etwa drei Kinder kommt eine Erzieherin. Es ist kein Mann zugegen, ich sollte feststellen, dass dies hier weithin noch ein vollkommen klarer Frauenberuf ist. Ich hospitiere das Angebot und bin begeistert: selbst in der Form, in der Kinder brav am Tisch sitzen und schablonierte Osterfiguren farblich bearbeiten, entstehen partizipative Räume und Möglichkeiten, die unsere Praktikantin ganz selbstsicher auf Englisch anbahnt und begleitet. Ich bin richtig stolz. Ich bleibe noch ein Weilchen und beobachte auffällig und eigentlich durchgängig herzliche und liebevolle Interaktionen zwischen den Kindern und den Erzieherinnen.

An der Infowand für die Eltern beeindruckt mich der akribische Wochenplan für die Kinder, aus dem einzelne tägliche Themenblocks, Methoden und Lerninhalte aufgeschlüsselt werden. Die Leiterin erklärt mir hierzu, dass sie sehr streng auf die Umsetzung der Lernziele achte. Einen Teamraum gibt es nicht und auch keine gemütliche Kaffeeecke oder sonstigen Rückzugsraum für die Erzieherinnen. Trotzdem sind das Team und die Kinder bester Laune.

Auch in der zweiten Einrichtung ist die Atmosphäre insgesamt entspannt und fröhlich, wenngleich unendlich laut und eng. Die Kinder spielen, krabbeln und robben zwischen den auf dem Boden sitzenden Kindern umher, es wird geklatscht, gesungen, geweint und getröstet. Stolz kann ich unsere Schülerinnen dabei beobachten, dass sie es  schaffen, den Kindern unterschiedlichen Alters elegant kleine Entscheidungsspielräume anzubieten, obwohl in den pädagogischen Konzepten der U3 Einrichtungen das Thema „Partizipation“ nicht vorrangig beachtet wird. Ich bin mir sicher, dass sowohl unsere Schülerinnen als auch ich diese Eindrücke von Malta nicht vergessen werden. (Dr. H. Jörges)

Auslandspraktikum in Malta-Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums Erzieher/-in berichten


Vier Wochen Auslandspraktikum und es war eine Erfahrung für den Rest unseres Lebens:  ein kleines Stück Paradies, das wir für immer in unseren Herzen tragen werden.

Wir sind reifer geworden, über uns hinausgewachsen und haben eine ganz andere Wahrnehmung gegenüber uns selbst und anderen Menschen entwickelt.

Wir haben eine Kultur in uns aufgenommen und Menschen und Dinge kennengelernt, die unser Leben bereichert haben. Wir haben nicht zuletzt einen doch sehr anderen, besonderen Zugang zu unserem Berufsfeld kennengelernt. Zunächst waren wir über die fast vorschulhafte Organisation des Kleinkindalttags irritiert, lernten aber, uns in die Arbeit einzubringen. Das war nicht sehr schwer, denn die Menschen in den Einrichtungen, die Kolleginnen (es ist nicht üblich in Malta, dass Männer den Beruf des Erziehers ausüben) und die Kinder nahmen uns herzlich an. Der Abschied war schmerzlich.

Sicher spricht hier unsere persönliche Begeisterung aus uns, aber wir sind der Meinung, dass ein Auslandpraktikum eine Möglichkeit ist, die jeder Schüler/jede Schülerin haben sollte!

Unabhängig von der Persönlichkeit und der Fremdsprachenkompetenz, ob introvertiert oder extrovertiert, jeder und jede wird in einem Auslandspraktikum viele Anlässe finden zu wachsen. Wir wünschen uns für alle Schüler_innen die Möglichkeit ein solches Abenteuer zu erleben, das uns so viele berufliche und soziale, kulturelle und ganz eigene Erfahrungen auch der Freiheit und des Glücks geschenkt hat. I.Pump, L.Tokgözoglu, M.Weiher  –  GYE 17

Internet-Planspiel „Wirtschaft“ der Universität Siegen


Wie in jedem Jahr führten die Voll- und Teilzeitklassen der Fachschule für Technik in den Fachrichtungen Maschinenbau und Kunststofftechnik im Unterrichtsfach Betriebs- und Personalwirtschaft (BW) ein Internet-Planspiel der Universität Siegen unter der Leitung von Susanne Röpke durch.

Im Oktober 2018 startete das Planspiel mit insgesamt 161 Gruppen aus verschiedenen Schulen aus ganz Nordrhein-Westfalen. Es erstreckte sich über einen Zeitraum von etwa einem halben Jahr, in dem die Vor-, Zwischen- und Endrunde stattfand. Die Aufgabe jeder Runde war es, ein fiktives Unternehmen zu führen, das 40-Zoll-Fernseher verkauft.

Dabei wurden betriebswirtschaftliche Prozesse (Interpretation von Bilanzen, Kalkulation von Stückpreisen, Bewertung von Kosten etc.) spielerisch erarbeitet oder vertieft. Als Unternehmen mussten Entscheidungen über den Einkauf von Produktionsmaschinen und Material, die Einstellung von Personal, die Festlegung eines entsprechenden Verkaufspreises und die Investition in Qualitäts- und Werbeausgaben getroffen werden. Dabei wurden Geschäftsberichte zur Hilfe genommen, anhand derer die aktuelle Marktsituation analysiert wurde. Im Zuge dessen wurden selbsttätig Liquiditätsrechnungen, Bilanzen, Preiskalkulationen und Gewinn- und Verlustrechnungen erstellt, durch deren Auswertung sich die Unternehmen auf unterschiedlichsten Märkten den höchstmöglichen Gewinn erhofften. Am Ende gelang es nur einer Gruppe aus der Fachschule für Technik, sich für die Endrunde am 26.03.2019 in den Räumen des Bildungswerkes der nordrheinwestfälischen Wirtschaft in Düsseldorf zu qualifizieren.

Dort angekommen, trafen wir als Gruppe der MT18 auf vier andere Gruppen, von denen jeweils zwei vom Erich-Gutenberg-Berufskolleg Köln und dem Bildungszentrum Gartenbau Essen kamen. Unsere Aufgabe war es erneut, ein Unternehmen unter Berücksichtigung der betriebswirtschaftlichen Prozesse zu führen, allerdings trafen wir dort auf die Schwierigkeit, dass das Unternehmen „sanierungsbedürftig“ war und deshalb eine Schadenbegrenzung statt großer Gewinnerzielung im Fokus lag, was die betriebswirtschaftlichen Bedingungen bei der Unternehmensleistung veränderte. Trotz großer Bemühungen erreichten wir nur den fünften Platz der Endrunde. In Anbetracht der großen Gruppenanzahl zu Beginn der Vorrunde von 161 Gruppen sind wir trotzdem mit unserer Platzierung zufrieden und freuen uns, die Fachschule für Technik des Georg-Kerschensteiner-Berufskollegs vertreten haben zu dürfen.

Rabea Peter (MT18)

Landrat Schuster zu Gast am GKB


Am 4. April besuchte Landrat Sebastian Schuster begleitet von Schuldezernent Thomas Wagner sowie Schulamtsleiter Hans Clasen unser Berufskolleg. Vor Ort informierte er sich über aktuelle Entwicklungen am GKB. Auf seinem Rundgang überreichte er unseren Sekretärinnen sowie unserer Leiterin der Mediothek Dr. N. Altmeier das Jahrbuch des Rhein-Sieg-Kreises als Dankeschön für ihr Engagement.

2. „Kerschensteiner Dialog“ zum Thema „Online-Sucht – eine unterschätzte Gefahr?“


Am Montag, den 1. April 2019, von 13.00-14.50 Uhr fand der zweite „Kerschensteiner Dialog“ zum Thema „Online-Sucht – eine unterschätze Gefahr?“ statt.

Das Thema ist für unsere Schülerinnen und Schüler von äußerst großer Relevanz.

Aber auch den Unterrichtenden stellen sich hierbei viele Fragen, denn sie sehen eine „Handy-Generation“ heranwachsen, die ständig online ist. Und die ältere Generation ist dies doch mittlerweile auch schon fast? Was ist so faszinierend daran? Was sind die Vorteile, was die Gefahren? Und wo beginnt Online-Sucht eigentlich?

Als Expertenteam war diesmal der „Weimarer Kultur-Express“ eingeladen. Die Theatergruppe ist mit ihrem sehr erfolgreichen Stück „Online“ am Puls der Gesellschaft. Mit der Aufführung des Theaterstückes führten sie die Zuschauerinnen und Zuschauer anschaulich ins Thema hinein.

Darin wird die Geschichte von Jule erzählt, die gemeinsam mit ihrer Mutter in eine neue Stadt gezogen ist. Zum Geburtstag erhält Jule ein neues Smartphone. Das Handy stellt mit der Zeit einen Ersatz für soziale Bindungen dar. Die Welt draußen interessiert Jule immer weniger, sie trifft sich lieber mit Unbekannten und virtuellen Freunden in Chatrooms und Onlinespielen. Ihre Mutter bemerkt, dass Jule sich verändert. Immer mehr vernachlässigt sie die Schule, häusliche Pflichten und am Ende sich selbst. Jule tappt in die eine oder andere Kostenfalle und läuft Gefahr, zu falschen Leuten Kontakt aufzunehmen. Jules Mutter kämpft um ihre Tochter gegen die Anziehungskraft des Internets. Doch dies gestaltet sich äußerst schwierig. Am Ende muss sich Jule eingestehen, dass sie abhängig von ihrem Smartphone ist.

Im Anschluss an das Stück entstand eine lebendige und konstruktive Podiumsdiskussion zwischen Schauspielern, Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften. Dabei wurden sich die Anwesenden ihres eigenen Online-Verhaltens bewusst, konnten dies in einen Zusammenhang zur gesellschaftlichen Gefahr der Online-Sucht stellen und wurden sensibilisiert für die eigenverantwortliche und gesunde Nutzung ihres Handys und der sozialen Netzwerke.