Am Mittwoch, den 03.11.2021 ist ErasmusDay am GKB. Zwischen 9:00 und 13:15 Uhr informiert das EU-Team im Foyer von Trakt I über seine Aktivitäten und lädt zu Mitmachaktionen und Aktivitäten rund um das Thema „Europa“ ein.

Die #ErasmusDays feiern den europäischen Austausch und zeigen, wie sich Menschen überall in Europa für diesen einsetzen. In diesem Jahr fanden sie europaweit vom 14. bis 16. Oktober statt. Da der Termin in unseren Herbstferien lag, feiern wir unseren ErasmusDay einfach nach.

Der Tag beginnt um 9:00 Uhr mit einer etwa halbstündigen Einführung in das Thema ‚Europa‘ und seine Relevanz durch einen Sprecher des Europapunktes Bonn, der Bonner Vertretung der Europäischen Kommission. Danach stehen von 9:45 – 11:15 Uhr für einige Klassen Workshops zur „Konferenz zur Zukunft Europas“ auf dem Programm, in denen sie die Möglichkeit haben, das Europa der Zukunft durch ihre Ideen und Beiträge aktiv mitzugestalten. Parallel dazu informiert bis 13:15 Uhr das EU-Team, bestehend aus Frau Akca, Frau McNelis, Frau Rosenfeld und Frau Eich, über die EU-Aktivitäten der Schule und die Möglichkeiten für Schüler:innen und Lehrkräfte, im Rahmen von Erasmus+ Programmen an einem europäischen Austausch teilzunehmen. In den Pausen berichten ehemalige Projektteilnehmer:innen über ihre Erlebnisse und stehen für Fragen zur Verfügung. Eine Schreibwand und eine interaktive WordCloud zum Thema „Europa“ laden dazu ein, eigene Ideen und Gedanken beizusteuern.

Programmübersichten werden in den nächsten Tagen in den Eingangsbereichen ausgehangen.

Weiterführende Links:
erasmusdays.eu
https://futureu.europa.eu

Anne Eich und das EU-Team


Wie funktioniert die Verarbeitung von biobasierten Kunststoffen? Wie kann man Steckdosen unter Einsparung von Kunststoff benutzer- und umweltfreundlich verpacken? Wie baut man eine Nagellochdetektor-Prüfanlage in der Reifenproduktion?

Mit diesen und ähnlichen Fragestellungen beschäftigten sich die angehenden staatlich geprüften Techniker*innen im Rahmen ihrer sechs- bzw. zwölfwöchigen Projektphase, deren Ergebnisse sie vor einem Publikum der Lehrkräfte der Fachschule für Technik des Georg-Kerschensteiner-Berufskollegs in Troisdorf am 01. und 02.Oktober 2021 sehr engagiert vorstellten. Die anderen Zuschauer nahmen auch in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie online teil. Die Ergebnisse mit vielen aktuellen Themen aus Technik und Wirtschaft stießen auf sehr großes Interesse bei allen Beteiligten. Die Fachschule für Technik in Troisdorf freut sich über die hohe Qualität der Projekte und dankt den Unternehmen der Region für die Zusammenarbeit und ihre teilweise langjährige Treue.


Am 21.9.21 war die Medienpädagogin Anke Lehmann vom Kinder- und Jugendschutz NRW für einen Vortrag an der Fachschule für Sozialpädagogik zu Gast.  Die 30 Studierenden des Wahlfachs Medienerziehung und deren Lehrkräfte wurden informativ, aber auch interaktiv in das Thema der frühkindlichen Medienpädagogik eingeführt. Anschaulich stellte Frau Lehmann dar, wie schnell sich die Medienwelt in den letzten Jahren entwickelt hat und die frühe Kindheit heute auch Medienkindheit bedeutet.

Da die Medienerziehung nicht nur für die Erzieher*innen selbst, sondern auch für die Teams der sozialpädagogischen Einrichtungen und deren Bildungspartnerschaften mit den Eltern ein immer wichtiger werdendes Thema ist, war dieser Vortrag mit allen Informationen und Handlungsmöglichkeiten eine große Bereicherung für die Studierenden.

E-Schoberth-Begemann


Am Dienstag, den 21. September 2021 hat sich unsere diesjährige Schüler*innenvertretung zur ihrer ersten Sitzung  getroffen.

Dabei haben sie  Christopher Müller (HS20c) zu ihren Sprecher und  Anouschka Redmann (SP21a) zur stellvertretenden Sprecherin gewählt.

Als  Verbindunglehrerinnen wählten sie  S. Ernst, S. McNelis sowie I, Neuens.

In diesem Jahr gehören damit folgende Schüler*innen und Studierende zu unserer SV:

  • Sprecher der Schüler*innen: Christopher Müller (HS20c)
  • Stellvertretende Sprecherin: Anouschka Redmann (SP21a)

Emilia Rosa Müller (SG20b), Aaron Schmuck (SG20b), Aaron Hartmann (Maf 20), Jens Zimmermann (KI21c), Alilam Bouskouchi (B2S21), Yousra Bouziri (HS21b), Jamila Gouissem (HS20c), Christopher Kühn (SP21b)Benedict Bornheim (SP21b), Charlotte Gaupp (SG20a), Ornella Meholli (BK21a).

Wir freuen uns sehr über das Engagement und freuen uns auf tolle Initiativen unserer neuen SV!


Unter Einhaltung der Hygienevorschriften konnte am Mittwoch, dem 01.09.21 das diesjährige Ausbilder*innentreffen der Berufspraktikant*innen nach zwei Jahren endlich wieder in Präsenz stattfinden. Rund 60 Ausbilder* innen kamen und zeigten damit großes Interesse an Informationen zur neu erarbeiteten Hospitationsstruktur und zu aktuellen Veränderungen im anstehenden Ausbildungsjahr der Berufspraktikant*innen. Es fand ein reger Austausch zwischen Lehrkräften und Ausbilder*innen statt, der sich nach einer langen Zeit ohne direkten Austausch mit der beruflichen Praxis, als sehr bereichernd herausstellte. Jetzt kann das neue Ausbildungsjahr unserer Berufspraktikant*innen richtig starten!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Anwesenden und freuen uns auf eine produktive Zusammenarbeit.


Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende unseres Berufskollegs nutzen heute die Gelegenheit sich gegen Corona impfen zu lassen. Möglich ist dies, da der Rhein-Sieg-Kreis ein Impfteam zum GKB entsendet hat, um hier vor Ort  in der alten Sporthalle zu impfen. Die Impfaktion findet heute von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt. Der zweite Termin der Impfung wird am 21. September stattfinden. Ein herzlicher Dank dem Organisator*innenteam, die die Zeitplanung und Logistik dieses Impfaktionstages übernommen haben!


Auch in diesem Jahr konnten wir den 1. Preis der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) gewinnen.

Unter dem Titel „Lets talk!“ ging es bei dem Präventionsprogramms „Jugend will sich-er-leben“ im Schuljahr 2020/21 um Kommunikation.

Kommunikation ist ein wesentlicher Faktor hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, da sich viele Unfälle auf schlechte oder fehlende Kommunikation zurückführen lassen.

Unsere Präventionsprojekte zum Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, die seit drei Jahren regelmäßig schulweit erfolgen, zeigen damit nachhaltig großen Erfolg und werden wertschätzend anerkannt.

Wir freuen uns sehr!


Unser ehemaliger Bundesfreiwilligendienstler am Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg, Herr Marius Meiser, hat im Rahmen seines Studium an der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg im zweiten Semester einen Imagefilm mit dem Schwerpunkt Ausbildungsvorbereitung am GKB erstellt, wofür wir uns sehr bei ihm und seinem Team bedanken: „Es ist schön, wenn solche Arbeitsbeziehungen zu Projekten führen, die im Nachklang zeigen, dass das Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg mit seiner pädagogischen Arbeit auch über die Schule selbst hinaus nach außen Wirkungswellen schlägt. Die Arbeit mit Menschen macht so doch erst das Leben lebenswert“, so unsere Schulleiterin  Ursula Heine.


Wie kann ich mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr anmelden? Wo kann ich ein Freiwilliges Soziales Jahr machen? Wieviel verdient man eigentlich während eines Freiwilligen Sozialen Jahres?  Diese und andere Fragen stellten die Schülerinnen und Schüler der einjährigen Berufsfachschule 2 Gesundheit den beiden Referentinnen der DRK Schwesternschaft Frau Bamberger und Frau John.

Die beiden Referentinnen informierten die Schüler*innen ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten ein Freiwilliges Soziales Jahres bei der DRK Schwesternschaft zu machen und gaben wertvolle Tipps für die Bewerbung.

Außerdem stellten sie das Angebot an Ausbildungsberufen, die bei der DRK Schwesternschaft möglich sind, vor. Ob Pflegeassistenz, Pflegefachfrau/Pflegefachmann, Operationstechnische Assistenz oder Anästhesie Assistzenz, das Angebot ist groß. Dank der beiden Referentinnen wurden die jeweiligen Tätigskeitsschwerpunkte und beruflichen Möglichkeiten deutlich.

Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Schüler*innen mit dieser Informationsveranstaltung unterstützen konnten, weitere berufliche Perspektiven kennenzulernen.

Unser herzlicher Dank gilt den beiden Referentinnen der DRK Schwesternschaft Frau Bamberger und Frau John für die wertvollen Informationen und die Zeit, die sie sich für unsere Fragen genommen haben.


Die Ausbildungseignung auf Grundlage der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) – Ein Vorbereitungskurs der Fachschule für Technik des GKB

44 frisch geprüfte Ausbilder*innen nehmen maßgeblichen Einfluss auf die Qualität in der beruflichen Bildung

Auch im Jahr 2021 absolvierten wieder zahlreiche motivierte Studierende aus den Bildungsgängen der Fachschule für Maschinenbautechnik und Kunststoff- und Kautschuktechnik ihre Ausbildereignungsprüfung neben ihrer Fortbildung zum/zur staatlich geprüften Techniker*in.

Die Fachschule für Technik bietet hierfür einen wöchentlich stattfindenden Vorbereitungskurs zur Erbringung des Nachweises der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation bei Frau Olga Fuhrmann-Niesen an. Dieser Kurs bereitet die Studierenden darauf vor, alle nötigen Inhalte bis zu der Prüfung zu erlernen und für den späteren Berufsweg zu verinnerlichen. Vorteil hierbei ist nicht nur die gebotene Quantität der Unterrichtsstunden, sondern auch die Qualität der Unterrichtsinhalte. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist eine gute Strukturierung des Unterrichts besonders wichtig. Auch in diesem Jahr stellte ein zum Teil online stattfindender Unterricht eine große Herausforderung dar. Es gelang Frau Fuhrmann-Niesen jedoch, aller Schwierigkeiten zum Trotz, den Unterricht, vor allem unter der gezielten didaktischen Reduktion, also der Zusammenfassung aller wichtigen Inhalte, so interessant zu gestalten, dass immer eine rege Mitarbeit durch die Studierenden gegeben war.

In jedem Kurs bezieht sich Frau Fuhrmann-Niesen auf das Buch „Kompaktwissen AEVO in vier Handlungsfeldern“ von dem Bildungsverlag EINS. Die vier Handlungsfelder umfassen: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen, Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken, Ausbildung durchführen und Ausbildung abschließen. Im Unterricht werden die im Buch genannten Handlungsfelder vertieft und Platz für Fragen der Studierenden geschaffen.

Eine besondere Schwierigkeit besteht darin, die richtigen Kompetenzen für den Ausbildungsberuf herauszufiltern. Dabei stützt sich der/die Ausbilder*in auf den Ausbildungsrahmenplan der jeweiligen Ausbildungsordnung des Ausbildungsberufes und entnimmt diesem die zu vermittelnden Fertigkeiten und Kenntnisse und die sachliche und zeitliche Gliederung. Auf dieser Basis erstellt er/sie den betrieblichen Rahmenplan, welcher zusätzlich die Gegebenheiten des Betriebes umfasst. Dabei hat er/sie die Lernortkooperation mit der Berufsschule und auch mit externen Lernorten stetig im Blick.

Ein Hauptaugenmerk des Unterrichts wird vor allem auf die Didaktik und Methodik gelegt. Einerseits lernen die angehenden Ausbilder*innen die richtige didaktische Aufbereitung der Lerninhalte, andererseits die Auswahl und Anwendung der für die individuelle Situation passenden Methode. Zentrales Ziel der Ausbildung sind eine langfristige Verhaltensänderung und die Förderung der beruflichen Handlungsfähigkeit der Auszubildenden.

Ein Auszubildender hat beim Lernprozess einen besonders großen Wirkungsgrad, das Gelernte zu behalten, wenn bei der Erarbeitung viele Lernkanäle (fühlen, sehen, hören, riechen und schmecken) angesprochen werden. Daher ist es sinnhaft, eine sogenannte aktivierende Methode einzusetzen. Derartige Methoden sprechen nicht nur besonders viele Sinne an, sondern fördern zusätzlich das selbstständige Lernen, welches einen großen Bestandteil zur Erreichung der beruflichen Handlungsfähigkeit ausmacht. Bei einer dieser Methoden handelt es sich um die Vier-Stufen-Methode, welche einen situativen Führungsstil durch Vormachen, Nachmachen und Selbermachen aufweist.

Die Prüfung wird jedes Jahr im Frühling absolviert und besteht aus zwei Teilen – dem schriftlichen und dem mündlichen Teil. Beide Prüfungsabschnitte werden bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg abgelegt, wobei der schriftliche Teil aus 70 gebundenen Fragen besteht, welche in einem Zeitrahmen von drei Stunden beantwortet werden sollen. Eine Unterstützung zur Beantwortung dieser Fragen bieten die Arbeitsgesetze, welche zur Prüfung durch die IHK zugelassen sind und die verschiedenen wichtigen Gesetze wie das Berufsbildungsgesetz und Jugendarbeitsschutzgesetz beinhalten. Die mündliche Prüfung besteht aus einer vorher selbst vorbereiteten maximal 15-minütigen Präsentation über eine Ausbildungseinheit mitsamt Planung, Durchführung und Kontrolle und einer darauffolgenden ebenfalls 15-minütigen Befragung durch den Prüfungsausschuss. Beide Prüfungsteile müssen mit mindestens 50 % bestanden sein, damit die berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation durch den Prüfungsausschuss ausgestellt werden kann.

Zur zusätzlichen Vorbereitung auf die mündliche Prüfung werden jedes Jahr Prüfungssimulationen durchgeführt. Diese bestehen aus einem Rollenspiel, bei dem einige Studierende die Rolle des Prüflings und Frau Fuhrmann-Niesen die Rolle der Prüferin einnimmt. Als weitere Unterstützung ist jedes Jahr der ehemalige Studierende, Herr Christian Schweißhelm, zu Gast, um ebenfalls in der Simulation die Rolle eines Prüfers einzunehmen. Dabei bereiten die Studierenden ihre Präsentation vor, worauf ein anschließendes Fachgespräch folgt, um das Rollenspiel realistisch zu gestalten. Dies gibt den zukünftigen Ausbildern/Ausbilderinnen die Möglichkeit, sich so gut wie möglich auf eine gute Absolvierung der Prüfung vorzubereiten, wobei die jährliche sehr hohe Bestehens-Quote für sich spricht.

Zum Abschluss lässt sich sagen, dass eine solche Fortbildung eine große Chance für jeden einzelnen Studierenden und seinen beruflichen Werdegang in der freien Markwirtschaft darstellt. Zudem lässt sich mit dem neu gewonnenen Wissen die Qualität der Ausbildungsberufe deutlich steigern und trägt dazu bei, den deutschen Standard im dualen System der Berufsausbildung zu halten.

Hiermit möchte ich mich abschließend im Namen aller Studierenden bei Frau Fuhrmann-Niesen für ihr stetiges Engagement, ihre Professionalität und auch für ihren Witz, den sie trotz aller Schwierigkeiten nicht verloren hat, herzlich bedanken.

Lina Altenrath (MT20)