Beim alljährlich bundesweit durchgeführten Wettbewerb „Jugend will sich-er-leben“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) konnte sich unser  Berufskolleg dank der hohen Beteiligung unserer Schüler*innen den ersten Platz sichern.

Außerdem gewannen drei weitere Gruppen des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit Preise im Rahmen des Kreativwettbewerbs.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Schüler*innen, die teilgenommen haben sowie an die Kolleg*innen, die in ihrem Unterricht die Schüler*innen motivieren konnten, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.

„Frei sein – Leben ohne Sucht“ war das Thema des diesjährigen Präventionsprogramms. Ziel des bundesweiten Präventionsprogramms Jugend will sich-er-leben (JWSL), einer Initiative der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung ist, die Kompetenzen von Berufsschülern und Auszubildenden zu stärken und sie für Fragen zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu sensibilisieren.

 

Gewinner-Beitrag:


Anlässlich der derzeit herrschenden Pandemie hat die Fachschule für Technik am Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Troisdorf ein Projekt gestartet, das sich mit persönlicher ”Schutzausrüstung” beschäftigt. Um Missverständnissen vorzubeugen: Es geht nicht um die Erstellung anwendungssicherer, fachwissenschaftlich geprüfter und medizinisch und virologisch nachweislich schützender Gesichtsmasken – das kann und darf ein Berufskolleg als ein Ort des Lernens, der keine industrielle Produktionsstätte ist, auch nicht leisten. Es geht vielmehr um die kompetenzorientierte Auseinandersetzung der Studierenden mit dem derzeit die ganze Welt bewegenden Thema: der Corona-Pandemie.

Zum einen wurden Internet-Recherchen betrieben, um Informationen darüber zu sammeln, welche Möglichkeiten es gibt, 3D-druckbare Teile aus dem Internet herunterzuladen und am schuleigenen 3D-Drucker zu verarbeiten. Hierbei handelt es in der Hauptsache um einfache Halterungen für “Schutzvisiere”.  Diese Halterungen werden wie Stirnbänder getragen und die daran befestigte Klarsichtfolie verhindert die Übertragung von Tröpfchen und darin befindlichen Viren.

An diese Halterung wird dann eine auswechselbare Klarsichtfolie befestigt.

Zum anderen wurden die Studierenden im Rahmen des Faches „Entwicklung und Konstruktion“ aufgefordert, Atemschutzmasken zu konstruieren und mittels 3D-Verfahren auszudrucken. Diese werden dann mit einem Filter-Vlies ausgestattet.
Das Filtermaterial wird von der Firma Reifenhäuser zur Verfügung gestellt, dem weltweit größten Netzwerk für Kunststoffextrusionstechnologie, das sich in unmittelbarer Nähe des Berufskollegs in Troisdorf befindet.
Die Studierenden der Fachschule für Technik verfügen über eine leistungsfähige 3D-CAD-Software, mit der es möglich ist, Komponenten zu konstruieren, die so genannte Freiformflächen enthalten, also solche Geometrien, die zur individuellen Anpassung an die Gesichtsform der Träger*innen notwendig sind. Zugleich steht ihnen schulischerseits ein leistungsfähiger, professioneller 3D-Drucker zur Verfügung, mit dem diese Teile als Prototypen zur Anschauung ausgedruckt werden können.
Um diese Teile eventuell in industrieller Produktionslinie in größeren Mengen produzieren zu können, muss ein Spritzgießwerkzeug konstruiert werden. Damit können dann die “Schutzmasken” im Minutentakt in größerer Anzahl hergestellt werden.
Auch hier sind die angehenden Techniker*innen der Fachschule am Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg aktiv an der Konstruktion eines solchen Werkzeugs beteiligt.

Dabei steht die Zusammenarbeit mit einem örtlichen Hersteller von Spritzguss-Werkzeugen im Rapid Tooling Verfahren im Vordergrund. Das Projekt hat gezeigt, dass das Konzept der Handlungsorientierung und der Anwendung übergreifender fachlicher, beruflicher und persönlicher Kompetenzen aufgeht:

Die Studierenden der Fachschule für Technik bringen ihr Know how aktiv zur Unterstützung der sich zur Zeit sehr dynamisch entwickelnden Corona-Ausnahmesituation ein. Noch lebensnäher kann digitaler Unterricht zur Zeit der Schulschließung nicht erfolgen.

Gerhard Sandbrink (Leiter der Fachschule für Technik)


Am vergangenen Donnerstag verabschiedeten sich die drei Unterstufenklassen der Fachschule für Sozialpädagogik von ihrer Lehrerin Jutta Schöneberg, die in ihren wohlverdienten Ruhestand geht. Durch ein Meer von Blumen begleiteten über 60 Studierende sowie ein großer Teil des Fachschulteams die Bereichsleiterin der Fachschule für Sozialpädagogik von ihrem Büro bis zum LofT. Die Übergabe der Blumen wurde musikalisch von Elke Segerath und Evelyn Schoberth-Begemann begleitete. Ein würdiger Abschied von den Studierenden, den Jutta Schöneberg hoffentlich noch lange in Erinnerung behalten wird.


Die Fachschule für Sozialpädagogik hat unter der Leitung von Frau Schöneberg (Fachschulleitung) am 12.02.20 in einer konstituierenden Sitzung im Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg in Troisdorf einen neuen Beirat gegründet. Er setzt sich zusammen aus Fachberatungen, Einrichtungsleitungen und Trägervertretungen des Rhein-Sieg-Kreises sowie aus Lehrkräften der Fachschule.

In seiner ersten Sitzung haben die zwanzig Mitglieder des Beirats eine 2018 am „Runden Tisch Kita“ initiierte Geschäftsordnung erarbeitet und beschlossen, um sich einen verbindlichen Rahmen der Zusammenarbeit zu geben.  Ziel ist der kontinuierliche Austausch zwischen den Lernorten „Schule“ und „Praxis“, um für die Erzieher*innenausbildung noch mehr Möglichkeiten für eine intensive Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen sozialpädagogischen Einrichtungen wie Kindertageseinrichtungen, Offenen Ganztagsschulen oder Einrichtungen der Jugendhilfe zu schaffen. Die enge Kooperation der Lernorte erhält durch neue Organisationsmodelle der Fachschule – wie z.B. die praxisintegrierte Ausbildungsform PiA – eine weiter wachsende Bedeutung.

Am Ende der Sitzung verabschiedete sich Frau Schöneberg in den Ruhestand und übergab die Leitung an ihren Nachfolger Herrn Börsting. Auf eine zukünftig bereichernde Zusammenarbeit freuen sich mit Herrn Börsting Frau Welte, Frau Schürg und Frau Hastenrath!


Am Freitag, 7. Februar 2020 erhielten 133 Auszubildende des Kraftfahrzeughandwerks in einem feierlichen Rahmen in der Stadthalle Bad Godesberg ihren Gesellenbrief .  Neben den KFZ-Mechatroniker*innen freuen sich auch 12 Karosserie- und Fahrzeugbauer über die erfolgreiche Beendigung ihrer Ausbildung.

9 Auszubildende des Ausbildungsberufes KFZ-Mechatroniker*in erhielten mit dem Berufsabschluss auch die Fachhochschulreife. Sie hatten dazu am Heinrich-Hertz-Berufskolleg parallel zur dualen Berufsausbildung zusätzlichen Unterricht besucht und eine Fachhochschulreifeprüfung in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch abgelegt.


Auch in diesem Jahr durften die Studierenden der Unterstufen der FSP den Vortrag zur mathematischen Bildung von Frau Prof. Dr. Christiane Benz erleben.

Für die angehenden Erzieher*innen gab es spannende Erkenntnisse zum mathematischen Verständnis von Kindern im Vor- und Grundschulalter. Auch die Frage zu Unterstützungsmöglichkeiten der mathematischen Bildung in Kindertageseinrichtung und Grundschule wurde durch zahlreiche Beispiele mit Kindern aus der Praxis anschaulich beantwortet.

Zudem schaffte Frau Benz es, den Studierenden einen anderen Zugang zur mathematischen Bildung aufzuzeigen und bestehende Barrieren zur Begleitung mathematischer Aktionen in Kita und OGS abzubauen. Damit konnte das  Vorurteil: „Mathe konnte ich noch nie!“ eindeutig entkräftet werden.

Herzlichen Dank dafür!!!


Alle diejenigen, die unseren Tag der offenen Tür im November am frühen Morgen besucht haben, erlebten live die Situation einer Evakuierung, nachdem durch Hitzeentwicklung ein Rauchmelder ausgelöst hatte.

Die Evakuierung einer so großen Anzahl an Menschen über die Treppenhäuser ohne Nutzungsmöglichkeit des Fahrstuhles zeigte, dass man für solch einen Ernstfall auch Evakuierungshilfen für Menschen die im Gehen eingeschränkt sind, zur Verfügung haben muss.

Im Januar fand daher eine Vorführung des „Evac Chair“ statt. Der Evac Chair ermöglich die Rettung von Personen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit auf fast allen Treppenarten. Er ist unentbehrlich zum Transport von gehbehinderten Personen. Man kann ihn in sechs Schritten innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit machen und durch  eine Person bedienen. Durch zusätzliche Tragegriffe und mit mindestens zwei Personen, ist auch die Rettung nach oben möglich. Die Fortbildung war sehr informativ und bot viele wichtige Hinweise für den Ernstfall. (D. Kurz)


Zahlreiche Koordinator*innen für Berufsorientierung sind der Einladung des Bildungsbüros des Rhein-Sieg-Kreises gefolgt und haben sich im Rahmen einer zentralen Informationsveranstaltung, die in diesem Jahr an unserem Berufskolleg stattfand, über die beruflichen Möglichkeiten an den Berufskollegs informiert.

Vorgestellt wurden das Bildungsangebot des Berufskollegs aus Hennef, des Berufskollegs aus Siegburg sowie unseres Berufskollegs.

Auf einer Führung durch unsere Labore und Werkstätten erlebten unsere Gäste die Besonderheit der beruflichen Bildung und erhielten vertiefende Informationen über die derzeitigen Entwicklungen der einzelnen Berufsfelder.

Die intensiven Gespräche mit den Koordinator*innen der Berufssorientierung zeigten eindrücklich, wie wichtig diese Vernetzung zwischen den Berufskollegs und den Schulen der Sekundarstufe 1 ist, damit die Schüler*innen bestmögliche Beratung und passende Anschlussmöglichkeiten nach der Sekundarstufe 1 finden.


Die renommierte und international anerkannte Erziehungswissenschaftlerin und Autorin Frau Prof. Dr. Renate Zimmer hält auch in diesem Jahr wieder einem Vortrag in der Fachschule für Sozialpädagogik .

Am Mittwoch, den 22. Januar 2020 werden sechs Klassen angehender Erzieher*innen sowie die Lehrkräfte der FSP in den Genuss kommen, Frau Prof. Zimmer von 11.00 bis 13.00 Uhr live zu erleben mit dem Thema: „Über den Körper die eigenen Stärken erkennen“.

Frau Prof. Zimmer war Professorin für Sport- und Bewegungswissenschaft an der Universität Osnabrück mit dem Schwerpunkt „Frühe Kindheit“, war von 2007 bis 2018 Direktorin des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) und ist Gründerin der Initiative „Bewegte Kindheit“. Viele Fachkräfte der Region haben sie auf jährlichen Kongressen zur bewegten Kindheit in Osnabrück erlebt und allen ist sie bekannt als Verfasserin von BaSiK, der begleitenden alltagsintegrierten Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen in NRW.


Mehr als 150 erfolgreich ausgebildete Heilerziehungspfleger*innen, zahlreiche Projekte, z. B. in den Kategorien Musik, Kultur, Politik und Psychomotorik, jährliche Exkursionen ins In- und Ausland, Fachmessebesuche, Vortragsveranstaltungen, Beiratstreffen und vieles mehr – mit dieser positiven Bilanz schaut die Fachschule für Heilerziehungspflege am Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg in Troisdorf zurück auf die ersten zehn Jahre ihres Bestehens.

„Noch ohne offizielle Zulassung aber mit der sicheren Gewissheit, junge Menschen in einem verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Beruf ausbilden zu können, ist  der Bildungsgang nach den Sommerferien 2009 unter Leitung von Frau Barbara Lehnard mit der ersten Klasse gestartet. Am 9.11.09 erfolgte dann auch die Genehmigung durch die Bezirksregierung“, so Romana Abram, Bereichsleiterin für die Fachschule am Georg-Kerschensteiner- Berufskolleg. „Seitdem engagiert sich ein motiviertes Lehrerteam nicht nur auf Augenhöhe mit den Studierenden für eine qualifizierte fachtheoretische und fachpraktische Ausbildung. Wir haben es auch geschafft, in kurzer Zeit ein großes Netzwerk innerhalb der Region aufzubauen. So arbeiten wir sehr eng mit zahlreichen Trägern der Sozialverbände und Einrichtungen sowie Dachverbänden zusammen, um eine möglichst praxisorientierte Ausbildung und zeitnahe Anpassung an die sich ständig ändernden Bedürfnisse der Berufswelt zu gewährleisten. Hierbei freut es uns besonders, dass uns in zahlreichen Einrichtungen der Praxis mittlerweile ehemalige Absolventen unserer Fachschule bei der Ausbildung mit hoher Fachlichkeit kompetent unterstützen“ berichtet die Bereichsleiterin weiter mit berechtigtem Stolz.

Doch das Berufsbild des Heilerziehungspflegers bzw. der Heilerziehungspflegerin ist vielen Menschen immer noch kein Begriff. Es handelt sich bei ihnen um sozialpädagogisch, heilpädagogisch und pflegerisch ausgebildete Fachkräfte, die sich für die Assistenz, Beratung, Begleitung, Pflege und Bildung von Menschen mit Behinderung in allen Altersstufen im ambulanten, stationären oder aber auch im selbständigen unternehmerischen Bereich einsetzen. Im Mittelpunkt ihres Handelns steht der Mensch mit Unterstützungsbedarf, mit seiner individuellen und unverwechselbaren Persönlichkeit sowie seiner Würde, seinem Recht auf Selbstbestimmung und auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Die Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger*in dauert drei Jahre, davon werden die Studierenden zwei Jahre vollzeitschulisch in den Schwerpunkten Gesundheit und Pflege sowie Heilerziehungspflege in Theorie und Praxis ausgebildet, begleitet von 16 Wochen Praktikum in unterschiedlichen Einrichtungen der Behindertenhilfe. Ein anschließendes Anerkennungsjahr in der Praxis vervollständigt die Ausbildung. Informationen über Aufnahmevoraussetzungen, Verlauf und Finanzierungsmöglichkeiten der Ausbildung erhalten Sie über die Homepage des Berufskollegs, bei Claudia Schneider, Bildungsgangleiterin an der Fachschule (c.schneider@bk-troisdorf.de) oder aber an unserem Informationsabend am 14.Januar 2020 um 18 Uhr sowie am Informations- und Beratungstag, der am 01. Februar in der Zeit von 8.30-13.00 Uhr stattfindet.