Unser Berufskolleg plant ein Erasmus+-Projekt mit einem Gymnasium aus dem polnischen Bunzlau. Hintergrund ist die Partnerschaft des Rhein-Sieg-Kreises mit dem Kreis Bunzlau/Boleslawiec. Kooperationen zwischen Schulen des Kreises und Bunzlau/Boleslawiec wurden durch Initiative von Landrat Sebastian Schuster und Schuldezernent Thomas Wagner möglich gemacht und mit dem Landrat aus Boleslawiec/Bunzlau, Tomasz Gabrysiak, und seinem Team vereinbart. Landrat Schuster empfing jetzt gemeinsam mit Schuldezernent Thomas Wagner und unserer Schulleiterin, Johanna Sieling, Magdalena Szwed, Lehrerin aus Bunzlau.

Gemeinsam sind jetzt erste Pläne für die Kooperation entstanden. Das Erasmus+-Projekt ist für die Schuljahre 2025/2026 – 2026/2027 angedacht. Inzwischen hat auch eine weitere Schule aus der französischen Region Nancy-Metz ihr Interesse an der Mitarbeit am Projekt bestätigt und wird in die Projektplanung eingebunden werden.

Vor dem Hintergrund zunehmender Krisen soll gemeinsam entwickelt werden, wie die beteiligten Schulgemeinschaften gestärkt werden können. Daher ist ein Projekt zum Thema “Förderung von Resilienz und Anpassungsfähigkeit” geplant.

Im Laufe des Projekts sollen folgende Bereiche schwerpunktmäßig berücksichtigt werden:

  • Interaktive und fesselnde Lehrmethoden
  • Unterstützende Beziehungen in der Schulgemeinschaft
  • Förderung der Mitsprache, Handlungskompetenz und Problemlösefähigkeit der Schülerinnen und Schüler
  • Zugang zu materiellen Ressourcen
  • Erfahrungen mit sozialer Gerechtigkeit und Zusammenhalt

Diese Strategien sollen im Zusammenspiel mit den Familien und Schulgemeinschaften die Resilienz der Jugendlichen verbessern.

Ein herzliches Dankeschön an S. Mc Nelis, die den Besuch von Magdalena Szwed, Lehrerin aus Bunzlau am GKB organisiert und begleitet hat.

Bild- und Textquelle: Rhein-Sieg-Kreis

Die Studierenden der Praxisintegrierten Ausbildung (PIA23) besuchten zusammen mit ihren Lehrkräften, Frau Welte, Frau Metten, Frau Hastenrath, Frau McNelis und Frau Schoberth-Begemann am 7.6.24 eine außergewöhnliche Veranstaltung  im Opernhaus  in Bonn.

Mit einem kulturellen Workshop zur Handlung und einer Backstage-Führung durch die Oper bekamen die Studierenden eine gute Vorbereitung in die märchenhafte Geschichte von Iwein und dessen Abenteuern.

Die Oper „Iwein Löwenritter“, nach der Vorlage des Minnesängers Hartmann von Aue, wurde in zwei Akten für Kinder mit bildgewaltigen Kulissen und klangvollen Gesang für Kinder adaptiert. In der mittelalterlichen Ritterromantik wird von Iwein, einem jungen und starken Ritter am Hof von König Artus erzählt. Aber er langweilt sich und zieht mit seinem Freund Gwein aus, um Abenteuer zu suchen. Dabei kämpft er gegen Drachen und Riesen und findet am Ende nicht nur sich selbst, sondern auch seine große Liebe, die Hofdame Laudine.

Sowohl die jungen Besucher der Oper als auch unsere Studierenden waren von der Aufführung begeistert und so wurden die Darsteller*innen mit großem Applaus belohnt.

Der Besuch dieser Oper war für die Studierenden eine gelungene und wegweisende Veranstaltung. Durch die intensive kulturelle Bildung und die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Theater Bonn lernen sie vielfältige und wechselnde Theaterangebote selbstständig für sich und ihre Einrichtung zu nutzen.

E. Schoberth-Begemann,


Als eine von sechs Schulen aus Deutschland wurde das GKB von der Telekom Stiftung für eine Live-Sendung über die Arbeit von Technik Scouts an Schulen ausgewählt.
Das Foto zeigt Zwei Technik Scouts mit unserer Digitalisieurngsbeauftragten, bei der Verleihung der Urkunde im Dezember 2023.
Als Vorbereitung auf die Live-Sendung haben unsere Technik Scouts mit aufwändiger Technik zwei kurze Videos gedreht.
Die Live Sendung findet am Montag, den 10.Juni von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr statt. Unsere Technik Scouts verwandeln dazu einen Raum im GKB in ein kleines Studio.
Wir freuen uns, dass unsere Technik Scouts Live dabei sind und wünschen ihnen viel Erfolg bei der Online Veranstaltung!


Am 9. Juni 2024 wird bei der Europawahl ein neues Europäisches Parlament gewählt. Da dabei erstmals auch Jugendliche ab 16 Jahren teilnehmen dürfen, nahm unser Berufskolleg an der sogenannten „Juniorwahl“ teil. Im Rahmen davon wurde die Wahl in unserem GKB Wahllokal mit ausgewählten Klassen realitätsnah simuliert.
Das „GKB Wahllokal“ wurde dazu mit einer Wahlurne und zwei Wahlkabinen ausgestattet. Die teilnehmenden Klassen erhielten Wahlbenachrichtigungen und gaben ihre Stimme auf Stimmzetteln ab.
Vor der Wahlsimulation konnten sich die Lernenden über die Profile der Parteien informieren, indem Sie in Rollenspielen die Rolle potentieller Wähler und Vertreter der Parteien einnahmen und in den Austausch gingen.Wir hoffen, dass die Lernenden des GKB am Sonntag von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und ihre Stimme bei der Europawahl abgeben, denn jede Stimme ist wichtig!


Am Donnerstag waren wir mit einigen Schüler/-innen aus unterschiedlichen Klassen im kleinen Theater Bad Godesberg. Dort haben wir das faszinierende Theaterstück „Empfänger Unbekannt“ gesehen. Wir waren zutiefst beeindruckt von der Intensität und Aktualität des Themas.
Die Geschichte von Max und Martin, die durch einen Briefwechsel die Auswirkungen eines totalitären Systems auf ihre Freundschaft erleben, hat uns nachdenklich und berührt zurückgelassen.
Die Spannung des Stücks ist greifbar und die überraschende Wendung am Ende lässt einen sprachlos zurück. Es ist beeindruckend zu sehen, wie relevant und brisant dieses Thema auch heute noch ist.
Das Theaterstück hat uns auch tiefgründige Einblicke in die Themen Menschlichkeit und moralische Werte gegeben. Die Geschichte der beiden Freunde Max und Martin zeigt eindringlich, wie schnell moralische Grundsätze und menschliche Werte in einem autoritären System auf dem Spiel stehen und wie leicht sie von Macht und Ideologie beeinflusst werden können.
Das Stück fordert uns auf, unsere eigenen Wertvorstellungen zu überdenken und zeigt, wie wichtig es ist, in Zeiten von Unrecht und Unterdrückung für Menschlichkeit und moralische Prinzipien einzustehen. Ein Theaterstück, das zum Nachdenken anregt und lange im Gedächtnis bleibt. (I. Betz)


Die HS22b verbrachte Ihren letzten Schultag am 7.5.2024 im Gasometer Oberhausen mit einem Besuch der Ausstellung „Planet Ozean“. Der Biologe Max Braun begleitete uns durch die Ausstellung und informierte die Klasse über die Vielfalt der Weltmeere und deren Bedrohung durch die Klimakrise und durch den Einfluss des Menschen. Im Anschluss daran hat sich die Klasse mit einem Eis gestärkt und das Einkaufszentrum Centro besucht. Es war ein schöner Tag, der uns aber auch nachdenklich gemacht hat, denn jeder kann seinen Beitrag im Alltag dazu leisten, unseren Planet Erde zu schützen.
T.Drzisga


In den letzten Jahren hat sich die Bedeutung gendersensibler Pädagogik in der frühkindlichen Bildung zunehmend herauskristallisiert. Die frühkindliche Phase legt den Grundstein für die Entwicklung von Kindern und prägt maßgeblich ihre Vorstellungen von Geschlechterrollen und -identitäten. In diesem Zusammenhang gewinnt eine pädagogische Herangehensweise, die die Vielfalt von Geschlechtern anerkennt und respektiert, immer mehr an Bedeutung.

Von daher war es uns als Fachschule für Sozialpädagogik sehr wichtig, unseren Berufspraktikant/-innen am Mittwoch, den 15.05. einen Fortbildungstag zum Thema Gender und Diversity zu bieten.

Der Tag begann mit einem Fachvortrag zur Gendersensiblen Pädagogik im Feld der frühen Kindheit von Melanie Kubandt, Professorin für Didaktik der Sozialpädagogik an der Universität Osnabrück.

Angelehnt an den Vortrag, nahmen die Berufspraktikant/-innen anschließend an einem Workshop der Referentinnen Bernadette Möhlen und Kathi Mulder von der Fachstelle Gender und Diversität NRW (FUMA) teil, in dem Klischees und Vorurteile bei Mädchen und Jungen thematisiert und deren Einfluss auf die pädagogische Arbeit in sozialpädagogischen Einrichtungen diskutiert und beleuchtet wurden. Im Zentrum stand dabei die eigene Haltung und Biographie zur Thematik. Unter anderem gab es zahlreiche Impulse für eine gender- und differenzsensible pädagogische Praxis, die den angehenden Fachkräften als praktische Handlungsmöglichkeiten mit auf ihren beruflichen Weg gegeben wurden.

Wir bedanken uns herzlich bei den drei Referierenden für den spannenden Input und den erfahrungsreichen Tag!
A. Schürg


Unser Berufskolleg konnte beim diesjährigen DGUV Wettbewerb fünf Gewinne erzielen. Dies ist zum einen der Schulpreis in Höhe von 450 €, den wir für die Teilnahme an dem Quiz der DGUV erhielten. Ein herzlicher Dank an alle Schülerinnen und Schüler des GKB für das Mitmachen!
Es gab Weitere vier Kreativpreise für Klassen unseres Beruflichen Gymnasiums Gesundheit, die tolle Beiträge zu dem diesjährigen Thema „Erste Hilfe“ eingereicht hatten.
Den ersten Platz des Kreativpreises (1300 €) erhielt eine Gruppe der GYG21 für den Beitrag „Die Bedeutung von der Ersten Hilfe“
Für den Beitrag „Helfen statt Gaffen“ belegte ein Team der GYG 22 den 3. Platz (500 €) des Kreativpreises.
Einen Anerkennungsgewinn in Höhe von 400 € erhielt ein weiterer Beitrag der GYG21 mit dem Thema „Erste Hilfe rettet Leben und Zeit“
Ein weiterer Anerkennungspreis (400 €) wurde dem Beitrag „Retten ist der einzige Hype“ der GYG 22 zugesprochen.
Und das sagt eine Gewinnergruppe dazu:
„Wir können es immer noch nicht so wirklich fassen. Unser Team, Felix Nies, Mylène Wissmann und Hannah Töws, hat es wirklich geschafft und es auf das Siegertreppchen des , DGUV – Jugend will sich- erleben Wettbewerb“ geschafft. Was am Anfang nur eine spontane Idee war, entwickelte sich schnell zu einem konkreten Plan: Wir möchten ein Video über eine tragische Reanimiations-Situation drehen. Vom Planen des Drehbuches, den Proben und den Videodreh- und schnitt haben wir jede Herausforderung zusammen gemeistert und sind sehr froh, die Jury mit
unserem Beitrag überzeugt zu haben.“

Wir sind sehr stolz auf die Gewinne und die tollen Beiträge, die unsere Teams erstellt haben. Die Lernenden haben sehr viel Kreativität bewiesen und digitale Medien gekonnt eingesetzt.
Ein besonderer Dank an Dr. Thea Geisinger, die die Teilnahme an dem Wettbewerb an unserem Berufskolleg koordiniert.


Am 06. Mai fand zum zweiten Mal der Berufsfelderkundungstag am GKB statt. Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Europaschule Troisdorf waren zu Gast, um einen Einblick in das Berufskolleg zu erhalten und die verschiedenen schulischen und beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten am GKB kennenzulernen. Dies sind die schulischen Ausbildungsberufe Kinderpflege und Sozialassistenz, die es inzwischen auch in der praxisintegrierten Form gibt. Außerdem stellten sich mehrere unserer zahlreichen dualen Ausbildungsberufe: Friseur/-in, Kunststofftechnolog/-in, KFZ-Mechatronikerin, Industriemechaniker/-in, Zerspanungsmechaniker/-in und Maschinen- und Anlagenführer/-in vor.

Nachdem die Gastschüler/-innen zwei Unterrichtsstunden eines Ausbildungsberufs miterleben konnten, hatten sie die Gelegenheit, den Auszubildenden Fragen zur Ausbildung zu stellen.

Die Auszubildenden berichteten von ihrem Bewerbungsverfahren für den Beruf, dem beruflichen Alltag während der Ausbildung sowie den Chancen und Möglichkeiten, die sie nach der Ausbildung in ihrem Beruf haben.

Es kam dabei auch zu einem regen Austausch zwischen den Auszubildenden der verschiedenen Berufe, da auch sie sich im Schulalltag eher selten darüber austauschen können.

In einem abschließenden Rundgang konnten die Schüler/-innen der Europaschule unsere technischen Werkstätten kennenlernen.

Ein herzliches Dankeschön unseren Auszubildenden, die tolle Botschafter für ihre Berufe waren und den Gastschülern einen guten Einblick in ihren Ausbildungsalltag gegeben haben.

 


Am 7. Mai war das GKB wieder außerschulischer Lernort im Rahmen des Laborführerscheins des Deutschen Museums Bonn.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der August Macke Schule sowie der Gesamtschule Petersberg erhielten bei uns Einblicke in das Berufskolleg als außerbetrieblichen Ausbildungsort insbesondere in den Ausbildungsberuf des/der Kunststofftechnolog/-in.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und viel Geschick bei der Steuerung von Robotern sowie dem Umgang mit dem 3 D Scanner.

Mit dem Engagement im Rahmen des Laborführerscheins beteiligt sich das GKB am ZDI- Netzwerk, der Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in NRW.

Denn der Laborführerschein verknüpft naturwissenschaftliche Inhalte mit Berufsorientierungsprozessen und wendet sich besonders an Hauptschüler ab der 8. Klasse.

Abwechselnd werden Workshops im Deutschen Museum Bonn und an tatsächlichen Ausbildungsorte außerhalb des Museums besucht.

Ziel der Angebote außerhalb des Museums ist es, authentische Einblicke in die Wirklichkeiten von Auszubildenden zu gewähren.

Wir sind sehr froh seit 2017 ein außerschulischer Lernort im Rahmen des Laborführerscheins zu sein!

Ein herzliches Dankeschön an die Lehrkräfte D. Elsinghorst und S. Vogelsang, die diesen Workshop am GKB für die Schülerinnen und Schüler mit großem Engagement vorbereitet haben.