Feierliche Verabschiedungen der Absolventinnen und Absolventen


„Heute startet für Sie eine neue Phase Ihres Lebens“, würdigte Landrat Sebastian Schuster in seiner Begrüßung den erfolgreichen Schulabschluss der 78 Studierenden unserer Fachschule für Sozialpädagogik am 09. Juli. Dieser sei – aufgrund der fundierten Ausbildung – „Schlüssel zu einem Leben, welches Sie sich dann nach Ihren Wünschen gestalten können“, so Landrat Sebastian Schuster.

Insgesamt werden in diesem Jahr und 660 Schülerinnen und Schüler aus 17 vollzeitschulischen Bildungsgängen an unserem Berufskolleg entlassen. Hinzu kommen die Auszubildenden der industriellen und handwerklichen Ausbildungsberufe, die auf Lossprechungsfeiern der einzelnen Innungen verabschiedet werden.

Unsere Schulleiterin, Ursula Heine, gratuliert unseren Absolventinnen und Absolventen und lenkt den Blick auf die erworbenen Kompetenzen der jungen Leute: „Berufliche, private und gesellschaftliche Herausforderungen werden Ihnen in Zukunft begegnen – und diese werden Sie mit den Kompetenzen, die Sie in Ihrer Ausbildungszeit am Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg erworben haben, auch in Zukunft sicher bewältigen können. In diesem Sinne gratuliere ich Ihnen, Ihren Familien und Freunden ganz herzlich zu Ihrem erfolgreichen Abschluss und wünsche Ihnen auf Ihrer Lebensreise einen allzeit guten und sicheren Flug, wo auch immer Sie in Ihrem Leben landen werden!“

Vorbereitungskurs zur Ausbildereignungsprüfung (AEVO) 2019


75 motivierte Ausbilder stehen zukünftig der freien Wirtschaft zur Verfügung

Jedes Jahr bietet die Fachschule für Technik einen Vorbereitungskurs zur Ausbildereignungsprüfung für die Studierenden der Bildungsgänge Maschinenbautechnik und Kunststoff- und Kautschuktechnik im Rahmen der Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker an. Dieser bereitet die Studierenden auf die Prüfung zum Nachweis berufs- und arbeitspädagogischer Qualifikationen bei der IHK vor, die sie bei Bestehen dazu berechtigt, im dualen System der Berufsausbildung ausbilden zu dürfen.

Frau Fuhrmann-Niesen stützte sich im einmal wöchentlich stattfindenden Unterricht auf das Buch „Kompaktwissen AEVO in vier Handlungsfeldern“ vom Bildungsverlag EINS. Darin wurden die vier Handlungsfelder „Ausbildung planen“, „Ausbildung vorbereiten“, „Ausbildung durchführen“ und „Ausbildung abschließen“ durch gut gewählte Grafiken und Gesetzestexte thematisch erarbeitet. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Didaktik und Methodik gelegt, durch die die Studierenden lernten, wie man Ausbildungsinhalte pädagogisch aufbereitet und welche Methoden sich dazu am besten eignen. Die Wahl der Methode richtet sich nach dem Lerntyp des Auszubildenden sowie dem Inhalt der Ausbildungseinheit. Da technische Berufe hauptsächlich manuelle Fertigkeiten erfordern, kommt hierbei oft die Vier-Stufen-Methode zum Einsatz, weil sie auf den haptischen Lerntyp mit einem Schwerpunkt im psychomotorischen Lernzielbereich abzielt. Dieser kann die Ausbildungsinhalte am einfachsten verinnerlichen, wenn er sie selbst mit den Händen begreifen kann. Während der Vier-Stufen-Methode werden die Ausbildungsinhalte schrittweise in vier Stufen vermittelt, wobei der Ausbilder die Übung zunächst vorbereitet, indem er beispielsweise den Ausbildungsraum entsprechend gestaltet. Danach macht er dem Auszubildenden die Übung unter Anleitung vor, woraufhin dieser das Gelernte nachmacht. Im Anschluss vertieft er sein Wissen über die neu erlangten Fertigkeiten durch selbstständiges Üben.

Bevor sich der Ausbilder jedoch mit der Wahl der geeigneten Methode beschäftigt, muss er Lernziele verfassen, die in der Ausbildungseinheit zu erreichen sind. Dabei ist neben der präzisen Formulierung darauf zu achten, dass mit den Lernzielen alle drei Lernzielbereiche abdeckt. Das bedeutet, dass der kognitive (intellektuelle Fertigkeiten), affektive (Werte- und Normvorstellungen) und psychomotorische (manuelle Fertigkeiten) Bereich abgedeckt werden muss, damit der Auszubildende ganzheitlich lernt.

Vor Absolvierung der theoretischen und praktischen Prüfungen fanden im Unterricht Prüfungssimulationen statt, die dazu dienten, die Studierenden auf die Prüfungen vorzubereiten und mögliche Fehler und Wissenslücken auszumerzen. Diese Prüfungen bestehen aus einer Präsentation einer selbst gewählten, im eigenen Ausbildungsberuf enthaltenen Ausbildungseinheit mit entsprechender Aufbereitung und Methodik sowie dem anschließenden Fachgespräch. Dieses wird vom Prüfungsausschuss durchgeführt, was während der Simulation von Frau Fuhrmann-Niesen und zwei Studierenden übernommen wurde.

Im Namen aller Studierenden möchte ich mich bei Frau Fuhrmann-Niesen für die gelungene Prüfungsvorbereitung bedanken. Anschauliche Beispiele zu trockenen Gesetzestexten bis hin zu dezenten und herausfordernden „Provokationen“ sorgten immer dafür, die Studierenden auch während der siebten und achten Stunde entgegen ihrem Biorhythmus bei sich zu haben.

Rabea Peter (MT18)

Exkursion der Studierenden der Fachschule für Technik


Exkursion zur Continental Reifen Deutschland GmbH in Aachen

Im Juni bot sich den Studierenden der Fachschule für Technik – Fachrichtung „Kunstsoff- und Kautschuktechnik“ – die Möglichkeit, die Reifenherstellung moderner PKW-Reifen bei der Continental Reifen Deutschland GmbH in Aachen „aus der Nähe“ zu besichtigen. Dieser Besuch wurde durch Herrn Isecke, einen ehemaligen Studierenden unserer Fachschule, vermittelt. Unter seiner sachkundigen Führung konnten die Studierenden einen Einblick in die Entwicklung und Fertigung moderner PKW-Reifen gewinnen. Von der Bereitstellung der verschiedenen Roh-, Hilfs- und Zusatzstoffe über die Fertigung bis hin zur Endkontrolle konnten alle Schritte „live vor Ort“ besichtigt werden. Dabei wurde deutlich, dass es eines hochkomplexen technischen Prozesses bedarf, um ein solch anspruchsvolles Produkt „Reifen“ mit allen Qualitätsanforderungen des Kunden zu produzieren.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Verantwortlichen und Mitarbeitern der Continental AG in Aachen, die uns diesen sehr eindrucksvollen Einblick in den doch eher selten zu besichtigenden Bereich der Gummiverarbeitung ermöglicht haben.

Das Foto zeigt die Studierenden der KT 18 sowie den stellvertretenden Schulleiter, Herrn Heinemann, und den begleitenden Fachlehrer, Herrn Schmitz, auf dem Werksgelände in Aachen.

Ausbildung zum Brandschutzhelfer- 20 Lehrkräfte wurden geschult


Welche Brandursachen gibt es? Welche Löschmethoden sind in welchen Fällen geeignet? Wir verhält man sich im Brandfall?  Antworten auf diese und andere Fragen konnten  20 Lehrkräfte des GKB Anfang Mai in einer vierstündigen Ausbildung zum Brandschutzhelfer klären.

Geschult wurden sie dabei durch einen Feuerwehrmann, der anschaulich aus seinen Einsätzen berichtete. Dabei wurde deutlich, wie wichtig ein besonnenes Vorgehen im Falle eines Brandes ist. Erstaunt waren alle im praktischen Teil, über die Hitzeentwicklung und die Detonation erhitzter Spraydosen. Außerdem war es eine interessante Erfahrung verschiedene Typen von Feuerlöschern zu erproben und deren unterschiedliche Handhabung testen zu können.

Die Schulung zum Brandschutzhelfer ist Teil unseres Konzeptes die Arbeitssicherheit am GKB zu verbessern. Neben den Werkstattlehrerinnen und Werkstattlehrern nahmen weitere interessierte Kolleginnen und Kollegen sowie die Sicherheitsbeauftragten des GKB teil.