Auslandspraktikum in Malta-Schülerinnen des Beruflichen Gymnasiums Erzieher/-in berichten


Vier Wochen Auslandspraktikum und es war eine Erfahrung für den Rest unseres Lebens:  ein kleines Stück Paradies, das wir für immer in unseren Herzen tragen werden.

Wir sind reifer geworden, über uns hinausgewachsen und haben eine ganz andere Wahrnehmung gegenüber uns selbst und anderen Menschen entwickelt.

Wir haben eine Kultur in uns aufgenommen und Menschen und Dinge kennengelernt, die unser Leben bereichert haben. Wir haben nicht zuletzt einen doch sehr anderen, besonderen Zugang zu unserem Berufsfeld kennengelernt. Zunächst waren wir über die fast vorschulhafte Organisation des Kleinkindalttags irritiert, lernten aber, uns in die Arbeit einzubringen. Das war nicht sehr schwer, denn die Menschen in den Einrichtungen, die Kolleginnen (es ist nicht üblich in Malta, dass Männer den Beruf des Erziehers ausüben) und die Kinder nahmen uns herzlich an. Der Abschied war schmerzlich.

Sicher spricht hier unsere persönliche Begeisterung aus uns, aber wir sind der Meinung, dass ein Auslandpraktikum eine Möglichkeit ist, die jeder Schüler/jede Schülerin haben sollte!

Unabhängig von der Persönlichkeit und der Fremdsprachenkompetenz, ob introvertiert oder extrovertiert, jeder und jede wird in einem Auslandspraktikum viele Anlässe finden zu wachsen. Wir wünschen uns für alle Schüler_innen die Möglichkeit ein solches Abenteuer zu erleben, das uns so viele berufliche und soziale, kulturelle und ganz eigene Erfahrungen auch der Freiheit und des Glücks geschenkt hat. I.Pump, L.Tokgözoglu, M.Weiher  –  GYE 17