Ausbildungsgang: Industriemechaniker/in
Die Tätigkeit im Überblick
Industriemechaniker/innen stellen die unterschiedlichsten Geräte und Produktionsanlagen her, richten sie ein oder bauen sie um. Sie überwachen und optimieren Fertigungsprozesse und übernehmen Reparatur- und Wartungsaufgaben.
Industriemechaniker/innen arbeiten entweder im Maschinenbau in der Herstellung komplexer maschineller Fertigungssysteme, oder sie sind in Industriebetrieben all derjenigen Branchen beschäftigt, die diese Anlagen einsetzen. Arbeitgeber sind z.B. die Elektroindustrie, der Fahrzeugbau, die Chemie- oder die Nahrungsmittelindustrie. Industriemechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Der Monoberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in der Industrie ausgebildet, verfügt jedoch über Differenzierungsmöglichkeiten durch betriebliche Einsatzgebiete:
- Maschinen- und Anlagenbau
- Produktionstechnik
- Feingerätebau
- Instandhaltung
Weitere Informationen zum Berufsfeld des Industriemechanikers finden Sie unter:
http://infobub.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=29055
Die Unterrichtsinhalte des technischen Bereichs sind in der Berufsschule nach Lernfeldern gegliedert. Das Lernfeldkonzept entspricht einem fächerübergreifenden und verbindenden Lernangebot der Allgemeinbildenden Schulen. Neben den Fächern Deutsch, Englisch, Wirtschaftswissenschaften, Religion und Sport sind die Lernfelder Bestandteil eines Jahreszeugnisses.
Die Lernfelder des technischen Bereiches am Beispiel des ersten Ausbildungsjahres:
Lernfeld 1
80 Std.
Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen |
Lernfeld 2
80 Std.
Fertigen von Bauelementen mit Maschinen |
Lernfeld 3
80 Std.
Herstellen von einfachen Baugruppen |
Lernfeld 4
80 Std.
Warten technischer Systeme |
Unterrichtsbeispiele: Schülerskizzen aus Lernfeld 2
Aufgabe: Planung einer Bohrvorrichtung:
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Beispiele aus Lernfeld 4
Zur Wartung technischer Systeme sind Informationen aus technischen Unterlagen zu beschaffen, Zeichnungen zu analysieren und Funktionsabläufe nachzuvollziehen. Dies kann zum Beispiel am Getriebe im Spindelstock einer Drehmaschine geschehen (Quelle: SKF Lagerbeispiele)oder an einem Schnittbild eines Sicherheitsschlosses (Quelle: Dieckmann, Lesen und verstehen technischer Zeichnungen) |
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Zusatzqualifikation:
Elektrofachkraft für die Instandsetzung elektropneumatische Steuerungen.
Seit 1995 kann in einen Kurs mit abschließender Prüfung ein entsprechendes Zertifikat erworben werden. In Abstimmung mit der Berufsgenossenschaft Feinmechanik und Elektrotechnik werden die notwendigen theoretischen Kenntnisse vermittelt und im Fachraum für Elektrotechnik praktisch umgesetzt.
Die angehenden Industriemechaniker, denen sonst aus Sicherheitsgründen der Zugang zu elektri-schen Anlagen verboten ist, können durch den Erwerb dieses Zertifikats ihren Einsatzbereich erwei-tern und somit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern.
Weitere Informationen zu den Lernfeldern und unseren didaktischen Zielen finden Sie unter: http://www.learn-line.nrw.de/nav/beruflichebildung/metalltechnik/
Eine Auswahl von Betrieben, deren Auszubildende (Industriemechaniker) zur Zeit in unserem Berufskolleg unterrichtet werden - unsere „Partnerbetriebe“:
http://www.eckes-granini.de/unternehmen/fr_un08.htm
http://www.hayes-lemmerz.de/locations/html/efw_konigswinter.html
http://www.kuhne-anlagenbau.de/
http://www.reifenhauser.de/
http://www.degussa.de/degussa/de/karriere/
http://www.kosche.de
http://www.profine-group.de/index.php?site=profine_Troisdorf
http://www.maerz-industriebedarf.de/
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