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OPUS - Konzept
- OPUS am Berufskolleg
Zeitgleich mit der Erstellung
des Schulprogramms 2001/2002 wurde das Berufskolleg OPUS-Schule.
Mit dieser Vereinbarung und im Rahmen des Kooperationsvertrags
Selbständige Schule hat sich unsere Schule
verpflichtet, Gesundheitsförderung als Leitidee und Entwicklungsschwerpunkt
in Schulalltag und Schulprogramm zu übernehmen.
(OPUS bedeutet Offenes Partizipationsnetz und Schulgesundheit,
ein vom Kultusministerium unterstützter Kooperationsverband
von Bildungseinrichtungen und lokalen Verbänden und Institutionen
des Gesundheitswesens zum Zwecke der Gesundheitsförderung.)
Mit der Konzentration auf die Bildungsgänge des Sozial-
und Gesundheitswesens als alleiniger Anbieter im Rhein-Sieg-Kreis
fühlt sich das Berufskolleg der schulischen Gesundheitsförderung
in der Region besonders verpflichtet.
Gesundheit wird auf der Grundlage der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation
nach zeitgemäßem soziologischen Verständnis
als komplexes Phänomen gesehen und geht weit über
eine körperliche Unversehrtheit hinaus, beschreibt psychisches
und soziales Wohlbefinden als unabdingbare Aspekte.
Gesundheitsförderung im Berufskolleg Troisdorf bedeutet
z. Zt.:
für die Schülerinnen und
Schüler die Voraussetzungen für mehr Lernfreude
und Steigerung der Lernleistung zu schaffen und zu einem gesundheitsbewussten
Handeln anzuleiten durch
- eine ermutigende Pädagogik und Förderung der
Lernenden im Rahmen ihrer Möglichkeiten, geprägt
durch ein positives Sozialklima
- gesundheitsförderliche Gestaltung des Schul- und
Lernumfeldes
- Vermittlung von Lerntechniken
- Sucht Prävention in vielen Unterrichtseinheiten
- Gewalt Prävention / Konfliktmanagement
- Bewegung und Entspannung im Rahmen des Sportunterrichtes
- Bereitstellung eines umfangreichen Beratungsangebotes
im Bereich der psycho-sozialen Beratung und der Laufbahnberatung
- gemeinsame auch bildungsgangübergreifende Projekte/Workshops
zur Förderung guter Beziehungen und der Entwicklung
eines positiven Schulklimas
- Partizipation an schulischen Entscheidungsprozessen
für die Lehrerinnen und Lehrer
die Arbeitszufriedenheit zu steigern, das soziale Miteinander
zu fördern und die Befähigung zu gesundheitsbewusst
professionellem Handeln zu vermitteln durch
- Angebote im Bereich der kollegialen Fallberatung und Supervision
- Durchführung von Mitarbeitergesprächen
- Förderung der Lehrergesundheit z.B. durch Fort- und
Weiterbildung im Bereich gesundheitsförderlicher Unterrichtsmethoden
und Unterrichtsorganisation
- Mitbestimmung und Teilhabe an schulischen Entscheidungen
wie Einsatzplanung, Stundenplangestaltung etc.
für nicht pädagogisch tätige
Mitarbeiter der Schule ein vertrauensvolles Arbeitsklima
zu ermöglichen, dass von gegenseitiger Wertschätzung
getragen ist, durch
- entsprechende Arbeitsplatzgestaltung
- Möglichkeit der Teilnahme an schulischen Veranstaltungen
im Bereich der Ge-sundheitsförderung
Ziele für eine zukünftige Weiterentwicklung
des Programms sind:
- gesundheitsförderliche Gestaltung des Schul- und
Lernumfeldes (z.B. durch Lärmreduktion und ansprechende
Raumausstattung)
- gesunde Ernährung unter Einbindung des Kioskangebotes
in der Cafeteria
für die Unterrichtenden:
- Fortbildungen in Zeitmanagement und Umgang mit Stress
- Schaffung gesundheitsförderlicher Arbeits- und Erholungszeiten
durch geeignete Pausenregelungen und Rückzugmöglichkeiten
Neben den bereits genannten Zielen ist
- schulische Gesundheitsförderung in die Curricula
aller Bildungsgänge zu integrieren und in jedem Bereich
in einer dem Bildungsgang möglichen, spezifischen Weise
im Unterricht, in Projekten, Workshops, Schulfesten, Seminaren,
Klassenfahrten u.a. Veranstaltungen einzubinden,
- jeder Koordinierungsbereich aufgerufen, ein ständiges
Mitglied zu bestimmen, das entsprechende Aktivitäten
in seinem Bereich fördert, dokumentiert und die Koordinierungsgruppe
POUS informiert,
- in jedem Schuljahr ein Gesundheitstag sowohl für
Schülerinnen und Schüler,
als auch für Lehrerinnen und Lehrer zu planen und durchzuführen,
an dem in besonderer Weise Themen der Gesundheitsförderung
im Mittelpunkt stehen.
Eine Koordinierungsstelle OPUS fördert, unterstützt
und dokumentiert alle Aktivitäten und pflegt den Kontakt
zu den Ansprechpartnern im Bereich OPUS, GUT-DRAUF, den einzelnen
Institutionen des Rhein-Sieg-Kreises und anderen außerschulischen
Partnern.
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