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Fachschule für
Sozialpädagogik als Pilotschule in NRW
Kooperation mit OPUS in Kitas
Geht man davon aus, dass Gesundheitsförderung alle Maßnahmen,
Interventionen, Aktivitäten usw. umfasst, die die gesunde
Entwicklung von Kindern unterstützen, so sind nach Desmond
OByrne
(WHO) Erziehung und Gesundheitsförderung untrennbar.
Da Kinder im Lebensraum der Kitas einen Großteil der
Zeit innerhalb einer zentralen Alters- und Entwicklungsphase
verbringen, ist es erforderlich, Gesundheitsförderung
im Elementarbereich zu verankern und die beruflichen Handlungsfelder
der Gesundheitsförderung schwerpunktmäßig
in die Erzieher/innenausbildung zu integrieren. Dieses geschieht
in Unter- und Oberstufen in unterschiedlichen Fächern,
soll aber im Rahmen der o.g. Kooperation im neuen Fach Projektarbeit
noch einmal eine zentrale Aufwertung erfahren.
Aus diesen Gründen werden die Studierenden der Oberstufen
sich einerseits im Fach Projektarbeit (Dezember
05 und Februar 06, also vor und nach dem 2. Praxisblock) als
Teilnehmer/innen in Projektgruppen theoretisch und praktisch
mit einem Thema auseinandersetzen, das einem Handlungsfeld
gesunder Kitas zuzuordnen ist.
Auf der anderen Seite werden die Studierenden der FSP als
Projektleiter/innen ca. 80 situationsorientierte, prozesshaft
geplante Projekte in unterschiedlichen Sozialpädagogischen
Einrichtungen durchführen (2. Praxisblock: Januar/Februar
06). Diese Projekte werden ebenfalls in den Handlungsfeldern
gesunder Kitas stattfinden und ausgehend von
einer Situationsanalyse (1. Praxisblock: November/Dezember
05) vermutlich sehr unterschiedliche Aspekte erfassen.
Anfang März 2006 erfolgt dann die Präsentation
der Projekte, d.h. die Studierenden stellen die Ergebnisse
ihrer überwiegend theoretischen Auseinandersetzung mit
einem Handlungsfeld im Fach Projektarbeit vor. Zur Darstellung
einer Theorie-Praxis-Verzahnung nutzen sie die von ihnen durchgeführten
Projekte zur Veranschaulichung der praktischen Umsetzung pädagogischer
Anliegen im Rahmen der Gesundheitsförderung.
15.11.05
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